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Mondkalender

Mondkalender · Monat 06

Mondkalender Juni 2027.

✦ Litha

Der Mondkalender für Juni 2027: Mondphasen und Tierkreiszeichen, Sommersonnenwende am 21. Juni, Johanni und Siebenschläfer – mit den überlieferten Sammeltagen für Kräuter, Ölauszüge und Heilsteine.

Mondkalender Juni 2027 — Mondphasen-Illustration
Wichtige Tage des Monats

Neumond · Zwillinge · Luft

Mond im Zwillinge · Merkur · Atem & Beweglichkeit
Mond im Zwillinge gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-beweglichen Zeichen. Merkur als Herrscher ordnet ihm traditionell Atem, Lunge, Schultern und Arme zu. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Vielfalt, Austausch und leichte Hand — im Garten für Blühendes, in der Kräuterkunde für Atemwegs- und Nervenpflanzen.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Zwillinge — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
Bauernkalender

zunehmend · Löwe · Feuer

Mond im Löwe · Sonne · Herz & Vitalität
Mond im Löwen trägt der Überlieferung nach die Sonne als Herrscher — ein Zeichen von Wärme, Kraft und Herzmitte, das als das sonnenhafteste der drei Feuerzeichen gilt. Auch der Löwe fällt auf einen Fruchttag, dem die Sammelregel volle, samentragende Gewächse zuschreibt. Dem Körper nach werden ihm Herz und Kreislauf zugedacht.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Medardus (Sankt Medard) — „Wie's Wetter am Medardustag, so bleibt es sechs Wochen danach. Was Medardus für Wetter hält, solches Wetter in die Ernt' einfällt." Medardus gilt traditionell als bäuerlicher Lostag, dessen Witterung nach alter Regel die kommenden sechs Wochen bestimmen soll. Ähnlich dem Siebenschläfer deutete Regen an diesem Tag auf eine nasse Vorsommerzeit hin.

Mond im Zeichen Löwe — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer

Erstes Viertel · Jungfrau · Erde

Mond im Jungfrau · Merkur · Bauch, Verdauung & Ordnung
Nach alter Sammelregel gilt der Mond in der Jungfrau als der ordnende, klärende Wurzeltag — die Zeit des Sortierens, Einpflanzens und Umtopfens. Die Tierkreislehre weist der Jungfrau Bauch und Verdauung zu, weshalb Bitter- und Magenkräuter der Überlieferung nach diesem Zeichen zugerechnet werden. Als Merkur-Zeichen steht sie zugleich für Klarheit, Maß und feine, geduldige Arbeit.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Jungfrau — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
Bauernkalender

zunehmend · Skorpion · Wasser

Mond im Skorpion · Mars · Tiefe, Wandlung & Ausscheidung
Nach klassischer Zuordnung beherrscht Mars den Skorpion, weshalb dieses Wasserzeichen der Überlieferung nach als das heiße, tiefe Wasser gilt — Sinnbild für Wandlung, Regeneration und Ausscheidung. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Beckenorgane zu. Als Blatt-Tag bleibt es nach alter Sammelregel dem Saft und dem Blatt zugewandt, mit einem Zug ins Kräftigende und Reinigende.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Veit (St. Vitus) — „St. Veit, der hat den längsten Tag, die Luzia die längste Nacht vermag." Vitus, ein jugendlicher Märtyrer aus Sizilien um 304, zählt zu den Vierzehn Nothelfern; der Prager Veitsdom trägt seinen Namen. Der Spruch stammt aus der Zeit des julianischen Kalenders, als die Sommersonnenwende um Mitte Juni lag; erst die gregorianische Reform von 1582 rückte sie auf den 21. Juni. Regen an Veit fürchteten die Bauern für die Gerste.

Mond im Zeichen Skorpion — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser

Vollmond · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
Bauernkalender

abnehmend · Fische · Wasser

Mond im Fische · Jupiter · Traum, Auflösung & Hingabe
Der Überlieferung nach untersteht das Zeichen Fische dem Jupiter; als letztes und tiefstes Wasserzeichen steht es für Auflösung, Traum, Mitgefühl und das Grenzenlose. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Füße und die Lymphe zu. Als Blatt-Tag zählt es nach alter Sammelregel zu den ruhigen, nach innen gewandten Zeiten.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Johanni (Johannistag, Sommersonnenwende-Fest) — „Vor Johanni bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen. Bis Johanni wird gebeten, danach wird der Klee geschnitten." Der Johannistag gilt der Überlieferung nach als Höhepunkt des Kräuterjahres; in der Johannisnacht gesammelte Kräuter wie Johanniskraut, Schafgarbe, Beifuß und Kamille sollen nach altem Brauchtum die stärkste Sammelkraft tragen. Zugleich markiert Johanni das traditionelle Ende der Spargel- und Rhabarberernte sowie den Beginn der Heuernte.

Mond im Zeichen Fische — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
Bauernkalender

Letztes Viertel · Widder · Feuer

Mond im Widder · Mars · Aufbruch & Tatkraft
Mond im Widder gilt der Überlieferung nach als Zeit des Aufbruchs — Mars als Herrscher verleiht dem ersten Feuerzeichen Schärfe, Antrieb und Ungeduld. Der Tag fällt auf einen Fruchttag; die alte Sammelregel ordnet ihm Frucht- und Samengewächse zu. Dem Körper nach steht der Widder traditionell für den Kopf.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Siebenschläfer (Siebenschläfertag) — „Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt. Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass." Der Siebenschläfertag gilt als einer der bekanntesten Lostage; nach alter Sammelregel soll seine Witterung den Charakter der folgenden sieben Sommerwochen anzeigen. Der Überlieferung nach entscheidet sich um diese Zeit die Großwetterlage des Hochsommers, weshalb Bauern das Wetter dieses Tages besonders aufmerksam beobachteten.

Mond im Zeichen Widder — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
Bauernkalender

abnehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Peter und Paul — „Peter und Paul hell und klar bringt ein gutes Jahr." Das Hochfest ehrt die Apostel Petrus und Paulus, die beide in Rom den Märtyrertod starben und als Stadtpatrone Roms gelten. Für den Bauern lag der Tag zwischen Heuernte und Getreideernte; Sonne versprach nach alter Regel ein gutes Jahr, während Regen den Winzern Sorgen machte.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
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abnehmend

abnehmend · Widder · Feuer

Mond im Widder · Mars · Aufbruch & Tatkraft
Mond im Widder gilt der Überlieferung nach als Zeit des Aufbruchs — Mars als Herrscher verleiht dem ersten Feuerzeichen Schärfe, Antrieb und Ungeduld. Der Tag fällt auf einen Fruchttag; die alte Sammelregel ordnet ihm Frucht- und Samengewächse zu. Dem Körper nach steht der Widder traditionell für den Kopf.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Widder — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
abnehmend

abnehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
Neumond

Neumond · Zwillinge · Luft

Mond im Zwillinge · Merkur · Atem & Beweglichkeit
Mond im Zwillinge gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-beweglichen Zeichen. Merkur als Herrscher ordnet ihm traditionell Atem, Lunge, Schultern und Arme zu. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Vielfalt, Austausch und leichte Hand — im Garten für Blühendes, in der Kräuterkunde für Atemwegs- und Nervenpflanzen.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Zwillinge — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
zunehmend

zunehmend · Zwillinge · Luft

Mond im Zwillinge · Merkur · Atem & Beweglichkeit
Mond im Zwillinge gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-beweglichen Zeichen. Merkur als Herrscher ordnet ihm traditionell Atem, Lunge, Schultern und Arme zu. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Vielfalt, Austausch und leichte Hand — im Garten für Blühendes, in der Kräuterkunde für Atemwegs- und Nervenpflanzen.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Zwillinge — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
zunehmend

zunehmend · Krebs · Wasser

Mond im Krebs · Mond · Heim, Gefühl & Nähren
Der Überlieferung nach steht der Mond im Krebs für Heim, Familie und das Empfängliche; das Zeichen wird vom Mond selbst beherrscht und gilt als zutiefst wässrig und nährend. Als Blatt-Tag empfiehlt die alte Sammelregel Gießen, Blattgemüse und das Ansetzen feuchtigkeitsreicher Auszüge. Die Signaturenlehre ordnet ihm Brust und Magen zu.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Krebs — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
zunehmend

zunehmend · Krebs · Wasser

Mond im Krebs · Mond · Heim, Gefühl & Nähren
Der Überlieferung nach steht der Mond im Krebs für Heim, Familie und das Empfängliche; das Zeichen wird vom Mond selbst beherrscht und gilt als zutiefst wässrig und nährend. Als Blatt-Tag empfiehlt die alte Sammelregel Gießen, Blattgemüse und das Ansetzen feuchtigkeitsreicher Auszüge. Die Signaturenlehre ordnet ihm Brust und Magen zu.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Krebs — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Löwe · Feuer

Mond im Löwe · Sonne · Herz & Vitalität
Mond im Löwen trägt der Überlieferung nach die Sonne als Herrscher — ein Zeichen von Wärme, Kraft und Herzmitte, das als das sonnenhafteste der drei Feuerzeichen gilt. Auch der Löwe fällt auf einen Fruchttag, dem die Sammelregel volle, samentragende Gewächse zuschreibt. Dem Körper nach werden ihm Herz und Kreislauf zugedacht.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Medardus (Sankt Medard) — „Wie's Wetter am Medardustag, so bleibt es sechs Wochen danach. Was Medardus für Wetter hält, solches Wetter in die Ernt' einfällt." Medardus gilt traditionell als bäuerlicher Lostag, dessen Witterung nach alter Regel die kommenden sechs Wochen bestimmen soll. Ähnlich dem Siebenschläfer deutete Regen an diesem Tag auf eine nasse Vorsommerzeit hin.

Mond im Zeichen Löwe — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Löwe · Feuer

Mond im Löwe · Sonne · Herz & Vitalität
Mond im Löwen trägt der Überlieferung nach die Sonne als Herrscher — ein Zeichen von Wärme, Kraft und Herzmitte, das als das sonnenhafteste der drei Feuerzeichen gilt. Auch der Löwe fällt auf einen Fruchttag, dem die Sammelregel volle, samentragende Gewächse zuschreibt. Dem Körper nach werden ihm Herz und Kreislauf zugedacht.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Medardus (Sankt Medard) — „Wie's Wetter am Medardustag, so bleibt es sechs Wochen danach. Was Medardus für Wetter hält, solches Wetter in die Ernt' einfällt." Medardus gilt traditionell als bäuerlicher Lostag, dessen Witterung nach alter Regel die kommenden sechs Wochen bestimmen soll. Ähnlich dem Siebenschläfer deutete Regen an diesem Tag auf eine nasse Vorsommerzeit hin.

Mond im Zeichen Löwe — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Jungfrau · Erde

Mond im Jungfrau · Merkur · Bauch, Verdauung & Ordnung
Nach alter Sammelregel gilt der Mond in der Jungfrau als der ordnende, klärende Wurzeltag — die Zeit des Sortierens, Einpflanzens und Umtopfens. Die Tierkreislehre weist der Jungfrau Bauch und Verdauung zu, weshalb Bitter- und Magenkräuter der Überlieferung nach diesem Zeichen zugerechnet werden. Als Merkur-Zeichen steht sie zugleich für Klarheit, Maß und feine, geduldige Arbeit.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Medardus (Sankt Medard) — „Wie's Wetter am Medardustag, so bleibt es sechs Wochen danach. Was Medardus für Wetter hält, solches Wetter in die Ernt' einfällt." Medardus gilt traditionell als bäuerlicher Lostag, dessen Witterung nach alter Regel die kommenden sechs Wochen bestimmen soll. Ähnlich dem Siebenschläfer deutete Regen an diesem Tag auf eine nasse Vorsommerzeit hin.

Mond im Zeichen Jungfrau — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
Erstes Viertel

Erstes Viertel · Jungfrau · Erde

Mond im Jungfrau · Merkur · Bauch, Verdauung & Ordnung
Nach alter Sammelregel gilt der Mond in der Jungfrau als der ordnende, klärende Wurzeltag — die Zeit des Sortierens, Einpflanzens und Umtopfens. Die Tierkreislehre weist der Jungfrau Bauch und Verdauung zu, weshalb Bitter- und Magenkräuter der Überlieferung nach diesem Zeichen zugerechnet werden. Als Merkur-Zeichen steht sie zugleich für Klarheit, Maß und feine, geduldige Arbeit.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Jungfrau — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
zunehmend

zunehmend · Waage · Luft

Mond im Waage · Venus · Ausgleich & Nieren
Mond in der Waage gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter dem harmonischen Zeichen der Venus. Traditionell werden ihm Nieren, Blase und die Haut zugeordnet, dazu ein Sinn für Maß und Gleichgewicht. Nach alter Sammelregel gilt der Tag als günstig für Blühendes, Duftendes und alles, was auf Ausgleich zielt.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Waage — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
zunehmend

zunehmend · Waage · Luft

Mond im Waage · Venus · Ausgleich & Nieren
Mond in der Waage gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter dem harmonischen Zeichen der Venus. Traditionell werden ihm Nieren, Blase und die Haut zugeordnet, dazu ein Sinn für Maß und Gleichgewicht. Nach alter Sammelregel gilt der Tag als günstig für Blühendes, Duftendes und alles, was auf Ausgleich zielt.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Waage — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
zunehmend

zunehmend · Waage · Luft

Mond im Waage · Venus · Ausgleich & Nieren
Mond in der Waage gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter dem harmonischen Zeichen der Venus. Traditionell werden ihm Nieren, Blase und die Haut zugeordnet, dazu ein Sinn für Maß und Gleichgewicht. Nach alter Sammelregel gilt der Tag als günstig für Blühendes, Duftendes und alles, was auf Ausgleich zielt.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Waage — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Skorpion · Wasser

Mond im Skorpion · Mars · Tiefe, Wandlung & Ausscheidung
Nach klassischer Zuordnung beherrscht Mars den Skorpion, weshalb dieses Wasserzeichen der Überlieferung nach als das heiße, tiefe Wasser gilt — Sinnbild für Wandlung, Regeneration und Ausscheidung. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Beckenorgane zu. Als Blatt-Tag bleibt es nach alter Sammelregel dem Saft und dem Blatt zugewandt, mit einem Zug ins Kräftigende und Reinigende.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Veit (St. Vitus) — „St. Veit, der hat den längsten Tag, die Luzia die längste Nacht vermag." Vitus, ein jugendlicher Märtyrer aus Sizilien um 304, zählt zu den Vierzehn Nothelfern; der Prager Veitsdom trägt seinen Namen. Der Spruch stammt aus der Zeit des julianischen Kalenders, als die Sommersonnenwende um Mitte Juni lag; erst die gregorianische Reform von 1582 rückte sie auf den 21. Juni. Regen an Veit fürchteten die Bauern für die Gerste.

Mond im Zeichen Skorpion — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
zunehmend

zunehmend · Skorpion · Wasser

Mond im Skorpion · Mars · Tiefe, Wandlung & Ausscheidung
Nach klassischer Zuordnung beherrscht Mars den Skorpion, weshalb dieses Wasserzeichen der Überlieferung nach als das heiße, tiefe Wasser gilt — Sinnbild für Wandlung, Regeneration und Ausscheidung. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Beckenorgane zu. Als Blatt-Tag bleibt es nach alter Sammelregel dem Saft und dem Blatt zugewandt, mit einem Zug ins Kräftigende und Reinigende.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Skorpion — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
zunehmend

zunehmend · Schütze · Feuer

Mond im Schütze · Jupiter · Weite & Zuversicht
Mond im Schützen steht der Überlieferung nach unter Jupiter — dem Zeichen von Weite, Wachstum und Zuversicht, das die feurige Reihe warm und großzügig beschließt. Als drittes Feuerzeichen bringt es abermals einen Fruchttag. Dem Körper nach ordnet die alte Zeichenlehre ihm Hüften, Oberschenkel und die Leber zu.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Schütze — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend

zunehmend · Schütze · Feuer

Mond im Schütze · Jupiter · Weite & Zuversicht
Mond im Schützen steht der Überlieferung nach unter Jupiter — dem Zeichen von Weite, Wachstum und Zuversicht, das die feurige Reihe warm und großzügig beschließt. Als drittes Feuerzeichen bringt es abermals einen Fruchttag. Dem Körper nach ordnet die alte Zeichenlehre ihm Hüften, Oberschenkel und die Leber zu.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Schütze — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
Vollmond

Vollmond · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Wassermann · Luft

Mond im Wassermann · Saturn · Klarheit & Kreislauf
Mond im Wassermann gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-kühlen Zeichen, dem klassisch Saturn als Herrscher zugeordnet wird. Der Körperbezug richtet sich traditionell auf Unterschenkel, Waden und den venösen Kreislauf. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Klarheit, Weite und Eigenständigkeit.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Wassermann — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
abnehmend

abnehmend · Wassermann · Luft

Mond im Wassermann · Saturn · Klarheit & Kreislauf
Mond im Wassermann gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-kühlen Zeichen, dem klassisch Saturn als Herrscher zugeordnet wird. Der Körperbezug richtet sich traditionell auf Unterschenkel, Waden und den venösen Kreislauf. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Klarheit, Weite und Eigenständigkeit.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Wassermann — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
abnehmend
Bauernkalender

abnehmend · Fische · Wasser

Mond im Fische · Jupiter · Traum, Auflösung & Hingabe
Der Überlieferung nach untersteht das Zeichen Fische dem Jupiter; als letztes und tiefstes Wasserzeichen steht es für Auflösung, Traum, Mitgefühl und das Grenzenlose. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Füße und die Lymphe zu. Als Blatt-Tag zählt es nach alter Sammelregel zu den ruhigen, nach innen gewandten Zeiten.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Johanni (Johannistag, Sommersonnenwende-Fest) — „Vor Johanni bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen. Bis Johanni wird gebeten, danach wird der Klee geschnitten." Der Johannistag gilt der Überlieferung nach als Höhepunkt des Kräuterjahres; in der Johannisnacht gesammelte Kräuter wie Johanniskraut, Schafgarbe, Beifuß und Kamille sollen nach altem Brauchtum die stärkste Sammelkraft tragen. Zugleich markiert Johanni das traditionelle Ende der Spargel- und Rhabarberernte sowie den Beginn der Heuernte.

Mond im Zeichen Fische — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
abnehmend

abnehmend · Fische · Wasser

Mond im Fische · Jupiter · Traum, Auflösung & Hingabe
Der Überlieferung nach untersteht das Zeichen Fische dem Jupiter; als letztes und tiefstes Wasserzeichen steht es für Auflösung, Traum, Mitgefühl und das Grenzenlose. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Füße und die Lymphe zu. Als Blatt-Tag zählt es nach alter Sammelregel zu den ruhigen, nach innen gewandten Zeiten.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Fische — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
abnehmend

abnehmend · Fische · Wasser

Mond im Fische · Jupiter · Traum, Auflösung & Hingabe
Der Überlieferung nach untersteht das Zeichen Fische dem Jupiter; als letztes und tiefstes Wasserzeichen steht es für Auflösung, Traum, Mitgefühl und das Grenzenlose. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Füße und die Lymphe zu. Als Blatt-Tag zählt es nach alter Sammelregel zu den ruhigen, nach innen gewandten Zeiten.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Fische — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
Letztes Viertel
Bauernkalender

Letztes Viertel · Widder · Feuer

Mond im Widder · Mars · Aufbruch & Tatkraft
Mond im Widder gilt der Überlieferung nach als Zeit des Aufbruchs — Mars als Herrscher verleiht dem ersten Feuerzeichen Schärfe, Antrieb und Ungeduld. Der Tag fällt auf einen Fruchttag; die alte Sammelregel ordnet ihm Frucht- und Samengewächse zu. Dem Körper nach steht der Widder traditionell für den Kopf.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Siebenschläfer (Siebenschläfertag) — „Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt. Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass." Der Siebenschläfertag gilt als einer der bekanntesten Lostage; nach alter Sammelregel soll seine Witterung den Charakter der folgenden sieben Sommerwochen anzeigen. Der Überlieferung nach entscheidet sich um diese Zeit die Großwetterlage des Hochsommers, weshalb Bauern das Wetter dieses Tages besonders aufmerksam beobachteten.

Mond im Zeichen Widder — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
abnehmend

abnehmend · Widder · Feuer

Mond im Widder · Mars · Aufbruch & Tatkraft
Mond im Widder gilt der Überlieferung nach als Zeit des Aufbruchs — Mars als Herrscher verleiht dem ersten Feuerzeichen Schärfe, Antrieb und Ungeduld. Der Tag fällt auf einen Fruchttag; die alte Sammelregel ordnet ihm Frucht- und Samengewächse zu. Dem Körper nach steht der Widder traditionell für den Kopf.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Widder — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
abnehmend
Bauernkalender

abnehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Peter und Paul — „Peter und Paul hell und klar bringt ein gutes Jahr." Das Hochfest ehrt die Apostel Petrus und Paulus, die beide in Rom den Märtyrertod starben und als Stadtpatrone Roms gelten. Für den Bauern lag der Tag zwischen Heuernte und Getreideernte; Sonne versprach nach alter Regel ein gutes Jahr, während Regen den Winzern Sorgen machte.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde

Am Montag, 21. Juni, beginnt um 16:10 Uhr mit der Sommersonnenwende der astronomische Sommer – im modernen Jahreskreis heißt das Fest Litha. Drei Tage später folgt Johanni (24. Juni), der überlieferte Sammeltag für Johanniskraut; am 27. Juni ist Siebenschläfer, einer der bekanntesten Lostage des Jahres.

Empfehlungen des Monats
Auf dieser Seite7Abschnitte
  1. 01 Häufige Fragen
  2. 02 Mondphasen im Juni 2027
  3. 03 Kräuter & Heilpflanzen
  4. 04 Ätherische Öle
  5. 05 Heilsteine
  6. 06 Hausmittel
  7. 07 Saisonale Besonderheiten

Häufige Fragen

Wann ist Vollmond im Juni 2027?
Der Vollmond fällt auf Samstag, den 19. Juni 2027, und steht im Steinbock, einem Erdzeichen. Der Mondkalender führt den Tag deshalb als Wurzeltag. Zwei Tage später, am Montag, dem 21. Juni, folgt die Sommersonnenwende.
Welche Mondphasen prägen den Juni 2027?
Der Monat beginnt mit abnehmendem Mond, ehe am Freitag, dem 4. Juni, Neumond in den Zwillingen ist. Das erste Viertel folgt am 11. Juni in der Jungfrau, der Vollmond am 19. Juni im Steinbock. Das letzte Viertel am 27. Juni im Widder fällt auf denselben Tag wie der Siebenschläfer.
Wann wird Johanniskraut im Juni 2027 traditionell gesammelt?
Der Brauch nennt den Johannistag, 2027 ein Donnerstag, den 24. Juni; geschnitten wurde um die Mittagszeit, wenn die Blüten offen und trocken sind. An diesem Tag nimmt der Mond ab und steht in den Fischen, nach Mondkalender ein Blatttag. Wer Mondregel und Johannibrauch verbinden möchte, weicht auf die Blütetage am 22. und 23. Juni im Wassermann aus.
Wann ist die Sommersonnenwende 2027, und warum heißt sie Litha?
Die Sommersonnenwende fällt auf Montag, den 21. Juni 2027, um 16:10 Uhr; dann steht die Sonne am weitesten im Norden, und der astronomische Sommer beginnt. Den Namen Litha kennt man aus dem angelsächsischen Kalender, den der Mönch Beda im 8. Jahrhundert beschrieb – dort hießen Juni und Juli die Litha-Monate. Als Jahreskreisfest ist der Name eine moderne Übernahme; im deutschen Sprachraum sind Sonnwend- und Johannisfeuer der ältere Brauch.
Was besagt die Siebenschläfer-Regel?
Nach der Bauernregel zeigt das Wetter am Siebenschläfertag, dem 27. Juni, die Witterung der folgenden sieben Wochen an. Einen wahren Kern sehen Meteorologen darin, dass sich die sommerliche Großwetterlage um Ende Juni oder Anfang Juli oft für längere Zeit einpendelt. Weil die gregorianische Kalenderreform von 1582 zehn Tage übersprang, liegt der Stichtag der alten Regel eigentlich in der ersten Juliwoche.
Welche Ölauszüge entstehen im Juni in der Hausapotheke?
Der Juni liefert die Blüten und Blätter für die klassischen Ölauszüge: Lavendel aus der Ernte vom 12. bis 14. Juni, Rosenblüten vom Blütetag am 5. Juni und Melisse von den Blatttagen am 6. und 7. Juni. Angewelktes Pflanzenmaterial wurde dafür mit Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl bedeckt und mehrere Wochen an einem warmen, hellen Platz ausgezogen. Ein solcher Auszug ist kein ätherisches Öl; ätherische Öle entstehen durch Destillation und werden niemals unverdünnt auf die Haut gegeben.
Welche Heilsteine werden im Juni mit Sonne und Mond verbunden?
In der Steinheilkunde gilt der gelbe Citrin als Sonnenstein; der Brauch sieht vor, ihn am Morgen der Sonnenwende kurz ins Licht zu legen. Dem Tigerauge wird eine erdende Rolle zugeschrieben, weshalb es der Brauch in der Vollmondnacht des 19. Juni auf die Fensterbank legt. Der orangerote Karneol gehört zu den Feuersteinen der Überlieferung und wird bei zunehmendem Mond an den Löwe-Tagen am 8. und 9. Juni ausgelegt.

Mondphasen im Juni 2027

Der Juni 2027 führt auf den längsten Tag des Jahres zu und gilt in der bäuerlichen Überlieferung als Hochzeit der Kräuterernte. Er beginnt mit abnehmendem Mond im Widder, am 2. und 3. Juni folgen zwei Wurzeltage im Stier.

Den Neumond am Freitag, 4. Juni, in den Zwillingen führt der Kalender als Blütetag. Danach nimmt der Mond zu und erreicht am 11. Juni das erste Viertel in der Jungfrau. Die Tage bis zum Vollmond gelten nach Paungger und Poppe als Zeit des Aufbauens und Sammelns: Blütetage in der Waage (12. bis 14. Juni), Blatttage im Skorpion (15. und 16. Juni), Fruchttage im Schützen (17. und 18. Juni).

Der Vollmond am Samstag, 19. Juni, im Steinbock fällt auf einen Wurzeltag. Die abnehmende Monatshälfte ordnet die Überlieferung dem Trocknen, Abfüllen und Jäten zu. Zur Sommersonnenwende am 21. Juni steht der Mond noch im Steinbock, zu Johanni am 24. Juni in den Fischen. Das letzte Viertel am Sonntag, 27. Juni, im Widder trifft auf den Siebenschläfertag.

Kräuter & Heilpflanzen

Kaum ein Monat füllt die Trockenböden so wie der Juni. Geerntet wurde an trockenen Vormittagen, sobald der Tau verdunstet war – nass gesammelte Blüten verfärben sich beim Trocknen.

Johanniskraut (Hypericum perforatum): Die Sonnenwendpflanze trägt den Johannistag schon im Namen. Der Brauch verlangt, sie um Johanni zu schneiden, 2027 also um Donnerstag, den 24. Juni; an diesem Tag nimmt der Mond ab und steht in den Fischen, nach Mondkalender ein Blatttag. Wer die Mondregel strenger auslegt, sammelt an den Blütetagen 22. und 23. Juni im Wassermann. Auf den Höfen kamen die frischen Blüten in Olivenöl und standen wochenlang im Sonnenlicht, bis das Rotöl sich tiefrot färbte. Mit Johanniskrautöl eingeriebene Haut nicht der prallen Sonne aussetzen – das Kraut erhöht die Lichtempfindlichkeit.

Lavendel (Lavandula angustifolia): Geschnitten wurden die Stiele, wenn sich die ersten Blüten an der Ähre öffnen. Für 2027 nennt der Mondkalender die Blütetage vom 12. bis 14. Juni bei zunehmendem Mond in der Waage; gebündelt trockneten die Sträuße kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort.

Kamille (Matricaria chamomilla): Die Echte Kamille erkennt man am hohlen Blütenboden, der sie von der kaum duftenden Hundskamille unterscheidet. Gepflückt wurden nur die Köpfchen, gern mehrmals, denn die Pflanze blüht nach – zuerst an den Blütetagen 4. und 5. Juni im Zeichen der Zwillinge.

Arnika (Arnica montana): Die Bergblume steht in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter strengem Naturschutz und darf wild nicht gesammelt werden; geerntet wird nur aus dem Garten, etwa die leichter zu ziehende Wiesen-Arnika. Nach Paungger und Poppe gelten Löwe-Tage als bevorzugte Sammeltage für Heilkräuter, 2027 der 8. und 9. Juni bei zunehmendem Mond. Arnika niemals einnehmen.

Königskerze (Verbascum): Um die Sonnenwende öffnen sich die ersten gelben Blüten, jeden Morgen nur wenige. Sie wurden einzeln gepflückt und rasch getrocknet, weil sie sonst braun werden – passend dazu fallen die Blütetage 22. und 23. Juni in den abnehmenden Mond. Ihren großen Auftritt hat die „Wollblume“ erst im August, als Mittelstück des Kräuterbuschens zu Mariä Himmelfahrt.

Ätherische Öle

Was in der Hausapotheke als Lavendel-, Rosen- oder Melissenöl angesetzt wird, ist genau genommen ein Ölauszug in fettem Pflanzenöl. Ätherische Öle entstehen dagegen durch Wasserdampfdestillation – für einen Liter Lavendelöl braucht es 120 bis 150 Kilogramm frische Blüten.

Lavendelöl: Die Blüten aus der Ernte vom 12. bis 14. Juni wurden einen Tag angewelkt, mit Mandel- oder Olivenöl bedeckt und vier Wochen an einen hellen, warmen Platz gestellt. In vielen Familien tupfte man das Öl auf Mückenstiche und sonnenstrapazierte Haut.

Rosenöl: Im bulgarischen Rosental bei Kasanlak wird die Damaszener-Rose frühmorgens von Hand gepflückt; für einen Liter ätherisches Öl braucht es mehrere Tonnen Blüten. Bescheidener ist die häusliche Fassung: ungespritzte Rosenblütenblätter in Jojobaöl, angesetzt am Blütetag 5. Juni bei zunehmendem Mond in den Zwillingen.

Kamillenöl: Ein im Mai angesetzter Kamillen-Ölauszug wurde bei abnehmendem Mond abgeseiht und in dunkle Flaschen gefüllt, 2027 also ab dem 20. Juni.

Melissenöl: Die Melisse wird vor der Blüte geschnitten, wenn die Blätter am stärksten nach Zitrone duften – nach Mondkalender an den Blatttagen 6. und 7. Juni im Krebs. Berühmt wurde sie durch das Melissenwasser, das Pariser Karmelitermönche ab 1611 destillierten.

Ätherische Öle niemals unverdünnt auf die Haut geben. In der Schwangerschaft und bei Kindern nur nach Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin verwenden.

Heilsteine

Steine ins Sonnen- oder Mondlicht zu legen, um sie „aufzuladen“, ist ein Brauch der Steinheilkunde – und der Juni bietet dafür gleich zwei Anlässe.

Citrin: Der gelbe Quarz, benannt nach dem lateinischen „citrus“, wird in der Steinheilkunde als Sonnenstein der Lebensfreude zugeordnet. Nach altem Brauch kommt er am Morgen der Sonnenwende, am 21. Juni, für ein oder zwei Stunden ins Licht. Längere pralle Sonne vertragen blasse Citrine nicht, sie können ausbleichen.

Tigerauge: Die Überlieferung schreibt dem faserigen Quarz mit dem wandernden Lichtschein eine schützende, erdende Rolle zu. Der Brauch legt das Tigerauge in der Vollmondnacht des 19. Juni auf die Fensterbank; der Mond steht dann im Erdzeichen Steinbock.

Karneol: Schon im alten Ägypten wurde der orangerote Chalzedon zu Amuletten verarbeitet, und bis heute gilt er als Stein der Tatkraft. Für den Brauch, ihn bei zunehmendem Mond in einem Feuerzeichen auszulegen, kommen 2027 die Löwe-Tage am 8. und 9. Juni oder die Schütze-Tage am 17. und 18. Juni in Frage.

Hausmittel

Der Juni füllt die Vorratskammer für das ganze Jahr:

Ringelblumensalbe: Aus dem Ölauszug der Ringelblume rührten Generationen von Gärtnerinnen die klassische Salbe der Hausapotheke – 200 ml Öl, im Wasserbad mit 20 bis 25 g Bienenwachs verschmolzen. Der Mondkalender nennt dafür die Blütetage 12. bis 14. Juni bei zunehmendem Mond; traditionell kam die Salbe auf rissige Hände.

Thymiansirup: Der Thymian für den Wintersirup wurde kurz vor der Blüte geschnitten, 2027 an den Blatttagen 15. und 16. Juni im Skorpion, und getrocknet, bis er im Herbst mit Honig und Zitrone in den Topf kam. Kein Honig für Säuglinge unter 12 Monaten.

Lavendelsäckchen: Ende Juni ist der Lavendel durchgetrocknet. Bei abnehmendem Mond, etwa vom 28. bis 30. Juni, wurden die Blüten in Leinensäckchen gefüllt, die seit Generationen die Motten aus dem Kleiderschrank fernhalten sollen.

Kräuteressig: Estragon, Dill und Zitronenmelisse wurden an einem Blatttag bei zunehmendem Mond geschnitten, 2027 am 6. und 7. Juni im Krebs, und zogen drei bis vier Wochen in hellem Apfel- oder Weinessig.

Saisonale Besonderheiten

Den Reigen der Lostage eröffnet Medardus am Dienstag, 8. Juni: „Wie’s Wetter am Medardustag, so bleibt es sechs Wochen danach.“

Die Sommersonnenwende am Montag, 21. Juni 2027, um 16:10 Uhr bringt den längsten Tag des Jahres. Im modernen Jahreskreis heißt das Fest Litha, ein Name aus dem angelsächsischen Kalender, den der Mönch Beda im 8. Jahrhundert überlieferte. Älter ist im deutschen Sprachraum das Sonnwendfeuer: Im Mittelalter trugen die Feiernden Gürtel aus Beifuß, die sie am Ende ins Feuer warfen, damit das Unglück des Jahres mit ihnen verbrenne. In vielen Alpentälern brennen die Feuer bis heute.

Drei Tage später folgt Johanni am Donnerstag, 24. Juni – „Vor Johanni bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen.“ Mit Johanni endet die Spargel- und Rhabarberernte, und Kränze aus Johanniskraut kamen an Türen und Fenster, wo sie Blitz und Unwetter fernhalten sollten.

Der Siebenschläfer am Sonntag, 27. Juni fällt 2027 auf das letzte Viertel im Widder. Sein Name geht nicht auf das Nagetier zurück, sondern auf die Legende von sieben jungen Christen aus Ephesus, die eingemauert in einer Höhle rund zwei Jahrhunderte geschlafen haben sollen. Nach der Regel zeigt sein Wetter die Witterung der folgenden sieben Wochen an.

Im Garten reifen Erdbeeren und Johannisbeeren, die ersten Frühkartoffeln werden gegraben, und auf den Wiesen beginnt die Heuernte.

Mondphasen-Empfehlungen basieren auf jahrhundertealter Erfahrung und Tradition (u.a. Paungger-Poppe, anthroposophische Landwirtschaft).