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Kräuter

Heilpflanze · Korbblütler (Asteraceae)

Arnika.

Arnica montana

Fallkraut, Bergwohlverleih, Kraftwurz: In der Volksheilkunde der Alpen gilt Arnika seit Jahrhunderten als das Wundkraut bei Prellungen, Verstauchungen und Blutergüssen – ausschließlich äußerlich angewandt, denn innerlich ist die Pflanze giftig.

Von Ralf Kluth · Zuletzt redaktionell geprüft:

Hausapotheke Muskeln & Gelenke Alpentradition Salben & Tinkturen Garten & Sammeln
Familie
Korbblütler (Asteraceae)
Synonyme
Bergwohlverleih, Wundkraut, Fallkraut, Wolfsblume, Kraftwurz
Vor der Anwendung: Hinweise zu Sicherheit & Gegenanzeigen lesen
Arnika (Arnica montana) — botanische Illustration im Herbarium-Stil
Auf dieser Seite12Abschnitte
  1. 01 Häufige Fragen
  2. 02 Volksheilkunde & Geschichte
  3. 03 Überlieferte Wirkung
  4. 04 Basiswissen
  5. 05 Botanische Merkmale
  6. 06 Standort & Verbreitung
  7. 07 Ernte & Sammlung
  8. 08 Inhaltsstoffe
  9. 09 Anwendung
  10. 10 Sicherheit
  11. 11 Querverweise
  12. 12 Quellen & Literatur

Häufige Fragen

Wofür wird Arnika traditionell verwendet?
In der Volksheilkunde der Alpen gilt Arnika seit Jahrhunderten als das Kraut für Stürze und Stöße: Verdünnte Tinktur, Salbe oder Umschläge kamen bei Prellungen, Verstauchungen und Blutergüssen auf die Haut, und müde Muskeln rieb man nach schwerer Arbeit mit Arnikaöl ein. Alle überlieferten Anwendungen betreffen ausschließlich die äußerliche Verwendung – eingenommen wird Arnika nicht.
Wie wird Arnikatinktur richtig angewendet?
Arnikatinktur wird vor der Anwendung stets verdünnt: üblich ist ein Esslöffel auf 250 ml Wasser für Umschläge, mindestens 1:5 mit Wasser für Waschungen. Das getränkte Tuch 15 bis 20 Minuten auf die betroffene Stelle legen und bei Bedarf erneuern. Nur auf intakter Haut anwenden und niemals einnehmen.
Warum darf Arnika nicht eingenommen werden?
Arnika enthält Helenalin, einen Stoff, der den Herzmuskel schädigt. Schon kleine Mengen innerlich können Übelkeit, Schwindel und Herzrhythmusstörungen auslösen, in schweren Fällen droht Herzstillstand. Arnika ist deshalb ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt; bei versehentlichem Verschlucken sofort die Giftnotrufzentrale anrufen.
Darf man Arnika selbst sammeln?
Nein. Wild wachsende Arnika steht in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter strengem Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. Wer Arnika nutzen möchte, greift auf Kulturpflanzen aus dem eigenen Garten oder auf fertige Zubereitungen aus der Apotheke zurück; für den Anbau eignet sich die verwandte, pflegeleichtere Arnica chamissonis.
Wer sollte auf Arnika verzichten?
Menschen mit einer Allergie gegen Korbblütler wie Kamille, Ringelblume oder Schafgarbe sollten Arnika meiden, da Kreuzreaktionen möglich sind. Unverdünnte Tinktur gehört nicht auf offene Wunden. Treten bei der Anwendung Juckreiz, Rötung oder Bläschen auf, die Anwendung sofort beenden.

Volksheilkunde & Geschichte

Arnika ist eine vergleichsweise „junge” Heilpflanze: Den Ärzten der griechischen und römischen Antike blieb sie unbekannt, denn sie wächst nur in den Gebirgen nördlich der Mittelmeerwelt. Die erste schriftliche Erwähnung stammt von Hildegard von Bingen (12. Jahrhundert), die die Pflanze als „Wolfesgelegena” beschrieb und bei Blutergüssen empfahl.

In der Volksüberlieferung der Alpen ist Arnika tief verwurzelt. Auf den Almen war der „Bergwohlverleih” das Mittel der ersten Stunde: Senner und Holzfäller trugen die Tinktur stets bei sich, um sie nach Stürzen und Zerrungen gleich zur Hand zu haben. In Tirol hieß es, das „Fallkraut” sei für alles gut, was vom Fallen kommt – der Volksname fasst die gesamte überlieferte Anwendung in einem einzigen Wort zusammen.

Eine prominente – und riskante – Ausnahme von der Regel der äußerlichen Anwendung leistete sich Johann Wolfgang von Goethe: Nach einem schweren Herzanfall im Jahr 1823 ließ er sich Arnikatee reichen und schrieb der Pflanze später sein Überleben zu. Eine Anwendung, die heute keinesfalls nachgeahmt werden darf, denn Arnikatee kann das Herz ernsthaft schädigen. Pfarrer Sebastian Kneipp (1821–1897) dagegen nannte die Arnika im Anhang von „So sollt ihr leben“ einen „von den Medizinern verstoßenen Menschenfreund“, den er „nicht genug empfehlen“ könne, und empfahl die verdünnte Tinktur für Umschläge.

In der Homöopathie zählt Arnica montana seit Samuel Hahnemann (1796) zu den wichtigsten Mitteln; potenzierte Zubereitungen begleiten dort traditionell Stürze, Schreck und Überanstrengung. In den starken Verdünnungen der Potenzierung ist die Giftwirkung der Pflanze nicht mehr enthalten.

Die Bergbauern der Alpen sammelten Arnika jahrhundertelang so intensiv, dass die Bestände dramatisch zurückgingen. Zusammen mit dem Verlust ungedüngter Bergwiesen durch die Intensivierung der Landwirtschaft führte dies zur heutigen Schutzwürdigkeit der Art. Der Anbau der verwandten Arnica chamissonis hat den Druck auf die Wildbestände gemindert.

Überlieferte Wirkung

Hinweis: Die folgenden Beschreibungen beruhen auf überlieferten Traditionen der Volksheilkunde. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

In der Volksheilkunde der Alpen war Arnika zuallererst das Kraut der Stürze und Stöße. Bauern und Holzknechte legten in Wasser verdünnte Tinktur als Umschlag auf Prellungen, verstauchte Knöchel und Blutergüsse; Schwellung und blauer Fleck, so die Überlieferung, sollten darunter rascher abklingen. Wo heute das Kühlpack liegt, lag auf den Almen das arnikagetränkte Tuch.

Ein zweiter Strang der Tradition gilt müden und überanstrengten Muskeln. Nach langen Tagen im Steilhang rieben sich Senner und Schnitter die Glieder mit Arnikaöl ein, und alte Kräuterbücher empfehlen solche Einreibungen auch bei steifem Rücken und beanspruchten Gelenken. Diese Anwendung hat den Sprung in die Gegenwart mühelos geschafft: Was einst die Heuernte war, ist heute der lange Waldlauf – in mancher Sporttasche steckt die Arnikasalbe an der Stelle, an der früher die Tinkturflasche der Bergbauern lag.

Auch für den Mundraum kannte der Hausgebrauch die Arnika: Mit stark verdünnter Tinktur gurgelte man bei wundem Zahnfleisch – stets mit der strengen Mahnung, nichts davon zu schlucken. Insektenstiche wiederum betupfte man mit einem einzelnen Tropfen. Bei allem galt die eiserne Regel der alten Kräuterkunde: Arnika gehört auf die Haut, niemals in den Magen.

Basiswissen

Fallkraut, Wolfsblume, Kraftwurz, Bergwohlverleih – kaum eine Pflanze des Alpenraums trägt so viele sprechende Volksnamen wie die Arnika. Der „Bergwohlverleih” buchstabiert sein Versprechen gleich selbst: ein Gewächs des Berges, das Wohl verleihen soll. Woher der botanische Name Arnica stammt, ist dagegen bis heute nicht restlos geklärt; vieles spricht für eine Verballhornung des griechischen „ptarmika”, des Nieskrauts – tatsächlich reizen zerriebene Arnikablüten zum Niesen, und so wanderten sie noch im 18. Jahrhundert als Zutat in den Schneeberger Schnupftabak.

In den Bergregionen gehörte ein Fläschchen Arnikatinktur über Generationen in jede Almhütte und jeden Werkzeugkasten, und bis heute liegt die Salbe in mancher Sporttasche. Doch die goldgelbe Bergblume verlangt Wissen und Respekt: Äußerlich angewandt gilt sie in der Volksheilkunde als das Kraut für Prellungen und Verstauchungen schlechthin – innerlich eingenommen ist sie giftig und kann das Herz schädigen. Dazu kommt ein ökologisches Dilemma: Arnika ist in freier Natur selten geworden und steht in vielen Ländern unter Naturschutz. Wild gesammelt werden darf sie fast nirgendwo mehr – wer sie nutzen möchte, greift auf Kulturpflanzen oder fertige Zubereitungen zurück.

Botanische Merkmale

Arnika ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die 20–60 cm hoch wird. Aus einem kurzen, schräg im Boden liegenden Rhizom entspringt ein aufrechter, drüsig behaarter Stängel, der meist nur ein bis drei Blütenköpfchen trägt.

Blätter: Die grundständige Rosette besteht aus 4–6 länglich-eiförmigen, ganzrandigen Blättern, die flach auf dem Boden aufliegen und ledrig-derb sind. Die Blätter sind an der Oberseite behaart und zeigen 5–7 deutliche Längsnerven – ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Am Stängel sitzen 1–2 Paare kleinerer, gegenständiger Blätter.

Blütenköpfchen: Groß (6–8 cm Durchmesser), einzeln endständig, leuchtend orangegelb. Die 12–20 Zungenblüten am Rand sind oft etwas unregelmäßig und leicht zerzaust – ein Merkmal, das Arnika von der ähnlichen Ringelblume unterscheidet. Die zahlreichen Röhrenblüten in der Mitte sind dunkelgelb bis orange.

Geruch: Aromatisch-herb, beim Zerreiben der Blüten deutlich wahrnehmbar.

Blütezeit: Juni bis August, je nach Höhenlage.

Verwechslungsgefahr: Das Gebirgs-Greiskraut (Senecio doronicum) kann ähnlich aussehen, hat aber wechselständige Blätter und keine grundständige Rosette. Die Ringelblume (Calendula officinalis) hat regelmäßigere Zungenblüten und gefiederte Blätter.

Standort & Verbreitung

Arnika ist eine typische Pflanze der europäischen Gebirge – von Skandinavien über die Alpen bis zu den Pyrenäen und dem Balkan. Sie wächst bevorzugt auf mageren, sauren Bergwiesen, Zwergstrauchheiden und lichten Nadelwäldern in Höhenlagen von 500 bis 2800 Metern.

Sie benötigt nährstoffarme, saure bis leicht saure Böden (pH 4,5–6) und verträgt weder Düngung noch Kalkung – der Rückgang der Arnika in vielen Regionen ist direkte Folge der Intensivierung der Landwirtschaft und Stickstoffeinträge aus der Luft.

Naturschutz: Arnika ist in der gesamten EU nach der FFH-Richtlinie (Anhang V) geschützt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie streng geschützt und darf nicht wild gesammelt werden. Der gesamte Bedarf für Salben, Tinkturen und Fertigpräparate wird heute durch Anbau in Spanien, Chile und Neuseeland oder durch die verwandte Art Arnica chamissonis gedeckt.

Anbau im Garten: Schwierig. Arnika braucht sauren, nährstoffarmen Boden und verträgt keine Konkurrenz durch andere Pflanzen. Moorbeeterde mit Sand gemischt, volle Sonne. Die leichter zu kultivierende Arnica chamissonis (Wiesen-Arnika) ist eine gute Alternative für den Garten und enthält die gleichen Inhaltsstoffe.

Ernte & Sammlung

Erntezeit: Juni bis August, wenn die Blüten vollständig geöffnet sind. Nur Kulturpflanzen oder Arnica chamissonis ernten – Wildsammlung ist verboten!

Pflanzenteil: Ausschließlich die Blütenköpfchen. Ganz abpflücken oder mit kurzem Stielansatz schneiden.

Trocknung: Blüten vorsichtig auf Gittern in dünner Schicht ausbreiten. Trocknung bei maximal 40 °C im Schatten. Nicht wenden – die Blüten sind empfindlich und zerfallen leicht. Trocknungsdauer: 7–10 Tage.

Haltbarkeit: Getrocknete Arnikablüten 1–2 Jahre in luftdichten, dunklen Gefäßen. Die Tinktur ist deutlich länger haltbar (3–5 Jahre).

Inhaltsstoffe

WirkstoffgruppeHauptvertreterGehalt
SesquiterpenlactoneHelenalin, Dihydrohelenalin und deren Ester0,2–0,8 %
FlavonoideIsoquercitrin, Astragalin, Patuletin0,4–0,6 %
Ätherisches ÖlThymol, Thymolmethylether0,2–0,35 %
PhenolcarbonsäurenChlorogensäure, Kaffeesäure0,5–1 %
CumarineUmbelliferon, ScopoletinSpuren
PolysaccharideInulin-Typ-Fructane5–10 %

Helenalin und seine Ester prägen das Stoffprofil der Arnikablüten – und sie sind zugleich der Grund für den nötigen Respekt vor der Pflanze: Helenalin ist giftig für den Herzmuskel und macht jede innerliche Einnahme gefährlich (mehr dazu im Abschnitt Sicherheit).

Dihydrohelenalin-Ester sind chemisch eng verwandt, aber etwas weniger giftig. Die europäische Arnica montana enthält mehr Helenalin, die amerikanische Arnica chamissonis mehr Dihydrohelenalin – letztere gilt daher als die mildere der beiden Arten.

Flavonoide und Phenolcarbonsäuren ergänzen das Stoffspektrum der Blüten; das ätherische Öl mit seinem Hauptbestandteil Thymol verleiht ihnen den herb-aromatischen Geruch.

Anwendung

Arnika-Umschlag (äußerlich)

Zubereitung: 1 Esslöffel Arnikatinktur in 250 ml kaltem Wasser verdünnen. Ein sauberes Tuch tränken, auswringen und auf die betroffene Stelle legen. 15–20 Minuten einwirken lassen, bei Bedarf erneuern.

Überliefertes Einsatzgebiet: Prellungen, Verstauchungen, Blutergüsse, Schwellungen (nur bei intakter Haut!).

Arnikatinktur (äußerlich)

Herstellung: 20 g getrocknete Arnikablüten in 100 ml Alkohol (60–70 %) einlegen, 2 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, abseihen. Nicht unverdünnt auf die Haut auftragen – immer mindestens 1:5 mit Wasser verdünnen.

Anwendung: Verdünnt als Umschlag oder Waschung.

Arnikasalbe (äußerlich)

Herstellung: 10 ml Arnikatinktur mit 50 g Bienenwachssalbe (10 g Bienenwachs in 40 g Olivenöl geschmolzen, abgekühlt) verrühren. In Salbentiegel füllen.

Anwendung: Dünn auf die betroffene Stelle auftragen und sanft einmassieren. 2–3-mal täglich. Nur auf intakter Haut anwenden!

Überliefertes Einsatzgebiet: Prellungen, Zerrungen, Muskelkater, beanspruchte Gelenke, Blutergüsse.

Arnika-Ölauszug (äußerlich)

Herstellung: 30 g getrocknete Arnikablüten in 200 ml Olivenöl einlegen, 4 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen, täglich schütteln, abseihen.

Anwendung: Traditionell als Massageöl bei Muskelverspannungen, steifen Gliedern und nach körperlicher Belastung.

Arnika-Mundspülung (gurgeln, nicht schlucken!)

Zubereitung: 1 Teelöffel Arnikatinktur in 200 ml lauwarmem Wasser verdünnen. 30 Sekunden gurgeln, vollständig ausspucken.

Überliefertes Einsatzgebiet: Gereiztes Zahnfleisch, kleine wunde Stellen im Mund. Nach Zahneingriffen nur nach Rücksprache mit der Zahnarztpraxis anwenden.

Sicherheit

WICHTIG: Arnika ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt!

Kontraindikationen:

  • Innerliche Einnahme – streng verboten (Ausnahme: homöopathische Zubereitungen ab D4)
  • Offene Wunden (unverdünnte Tinktur reizt das Gewebe stark)
  • Allergie gegen Korbblütler (Kreuzreaktion mit Kamille, Ringelblume, Schafgarbe)
  • Großflächige Hautanwendung über längere Zeit (kann Kontaktdermatitis auslösen)

Toxizität bei innerer Einnahme: Helenalin ist kardiotoxisch. Symptome einer Vergiftung: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen. In schweren Fällen: Herzstillstand. Bereits 70 g frische Arnikablüten als Tee können tödlich sein. Bei Verschlucken größerer Mengen sofort die Giftnotrufzentrale anrufen!

Kontaktdermatitis: Bei empfindlichen Personen kann die Anwendung von Arnika auf der Haut eine allergische Kontaktdermatitis auslösen (Sesquiterpenlactone sind potente Kontaktallergene). Bei Juckreiz, Rötung oder Blasenbildung die Anwendung sofort beenden.

Augen & Schleimhäute: Nicht in Augennähe anwenden, Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden. Die Mundspülung nur stark verdünnt verwenden, gurgeln und vollständig ausspucken.

Schwangerschaft & Stillzeit: Nur kleinflächig, kurzzeitig und nach Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin anwenden. Nicht auf die Brustwarzen auftragen, wenn gestillt wird.

Medikamente: Wer blutverdünnende oder herzwirksame Medikamente einnimmt, sollte großflächige oder dauerhafte Arnika-Anwendungen vorab ärztlich abklären.

Kinder: Unter 1 Jahr weder Arnikasalbe noch Umschläge anwenden. Ab 1 Jahr höchstens kleinflächig, Umschläge nur verdünnt, und nur nach Rücksprache mit der Kinderarztpraxis. Arnikatinktur immer außer Reichweite von Kindern aufbewahren – schon kleine getrunkene Mengen sind gefährlich.

Querverweise

Ätherische Öle: Arnikaöl – Mazerat (kein destilliertes Öl), traditionelles Sportöl für Einreibungen

Hausmittel: Arnikasalbe – das überlieferte Hausmittel bei Prellungen und Sportblessuren

Verwandte Kräuter: Ringelblume (gleiche Familie, milder, traditionell auch für offene Hautstellen), Kamille (gleiche Familie, traditionell ergänzend bei gereizter Haut), Schafgarbe (traditionell ergänzend bei Muskelbeschwerden)

Heilsteine: Bernstein – wird in der Steinheilkunde traditionell ergänzend zur äußerlichen Arnika-Anwendung aufgelegt

Quellen & Literatur

  • Hildegard von Bingen : „Physica“ — Werk der mittelalterlichen Klostermedizin (12. Jahrhundert)
  • Sebastian Kneipp : „So sollt ihr leben“ — Klassiker der naturheilkundlichen Hausapotheke (19. Jahrhundert)
  • Johann Künzle : „Chrut und Uchrut“ — Schweizer Kräuterbuch des Kräuterpfarrers (1911)
Heilpflanzen können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben. Die hier genannten Anwendungen ersetzen keinen Arztbesuch. Beachte die Sicherheitshinweise im Abschnitt „Sicherheit“.

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