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Was eine Tinktur von einem Ölauszug unterscheidet, was Flavonoide sind – und wer die Menschen waren, deren Bücher bis heute als Quellen dienen.
Glossar 41 Begriffe: Zubereitungen, Inhaltsstoffe und Grundbegriffe der Volksheilkunde. Zum Glossar →
1. Jahrhundert n. Chr. Pedanios Dioskurides Griechischer Arzt aus Anazarbos in Kilikien. Sein Arzneibuch „De materia medica“ blieb über 1500 Jahre das maßgebliche Werk der Heilmittelkunde in Europa und der arabischen Welt.
23/24 – 79 n. Chr. Plinius der Ältere Römischer Offizier, Flottenkommandant und unermüdlicher Sammler: Plinius der Ältere trug in der „Naturalis historia“ das Wissen seiner Zeit in 37 Büchern zusammen – darunter eine Fülle überlieferter Pflanzen- und Steinkunde.
um 1035–1123 Marbod von Rennes Lehrer in Angers, Bischof von Rennes und einer der bedeutenden lateinischen Dichter seiner Zeit: Marbod von Rennes brachte das antike Steinwissen in ein Lehrgedicht über rund 60 Steine – das meistgelesene Steinbuch des Mittelalters.
1098–1179 Hildegard von Bingen Benediktinerin, Äbtissin und Klostergründerin am Rhein. Ihre naturkundlichen Schriften „Physica“ und „Causae et curae“ gehören zu den bekanntesten Quellen der mittelalterlichen Klostermedizin.
um 1522–1590 Jacobus Theodorus Tabernaemontanus Pfälzer Apotheker, Arzt und Botaniker des 16. Jahrhunderts, Schüler des Kräuterbuchautors Hieronymus Bock und Verfasser des „Neuw Kreuterbuch“, das noch 1731 neu aufgelegt wurde.
1821–1897 Sebastian Kneipp Katholischer Pfarrer aus Bayerisch-Schwaben, der Wörishofen mit Güssen, Wickeln und Kräutertees zum Kurort machte. Seine Bücher „Meine Wasserkur“ und „So sollt ihr leben“ prägen das Kneippen bis heute.
1857–1945 Johann Künzle Katholischer Priester aus der Ostschweiz, bekannt als „Kräuterpfarrer“ von Wangs und Zizers. Sein Büchlein „Chrut und Uchrut“ von 1911 brachte das Kräuterwissen von Wiese, Acker und Alp in Millionenauflage unter die Leute.
1881–1950 René-Maurice Gattefossé Französischer Chemiker und Parfümeur aus Lyon, der 1937 mit seinem Buch „Aromathérapie“ der Duftkunde der ätherischen Öle ihren heutigen Namen gab. Bekannt geblieben ist er vor allem durch seine Schilderung eines Laborunfalls von 1910, in der Lavendelöl die Hauptrolle spielt.
Historische Heilkundige
1. Jahrhundert n. Chr. Pedanios Dioskurides Griechischer Arzt aus Anazarbos in Kilikien. Sein Arzneibuch „De materia medica“ blieb über 1500 Jahre das maßgebliche Werk der Heilmittelkunde in Europa und der arabischen Welt.
23/24 – 79 n. Chr. Plinius der Ältere Römischer Offizier, Flottenkommandant und unermüdlicher Sammler: Plinius der Ältere trug in der „Naturalis historia“ das Wissen seiner Zeit in 37 Büchern zusammen – darunter eine Fülle überlieferter Pflanzen- und Steinkunde.
um 1035–1123 Marbod von Rennes Lehrer in Angers, Bischof von Rennes und einer der bedeutenden lateinischen Dichter seiner Zeit: Marbod von Rennes brachte das antike Steinwissen in ein Lehrgedicht über rund 60 Steine – das meistgelesene Steinbuch des Mittelalters.
1098–1179 Hildegard von Bingen Benediktinerin, Äbtissin und Klostergründerin am Rhein. Ihre naturkundlichen Schriften „Physica“ und „Causae et curae“ gehören zu den bekanntesten Quellen der mittelalterlichen Klostermedizin.
um 1522–1590 Jacobus Theodorus Tabernaemontanus Pfälzer Apotheker, Arzt und Botaniker des 16. Jahrhunderts, Schüler des Kräuterbuchautors Hieronymus Bock und Verfasser des „Neuw Kreuterbuch“, das noch 1731 neu aufgelegt wurde.
1821–1897 Sebastian Kneipp Katholischer Pfarrer aus Bayerisch-Schwaben, der Wörishofen mit Güssen, Wickeln und Kräutertees zum Kurort machte. Seine Bücher „Meine Wasserkur“ und „So sollt ihr leben“ prägen das Kneippen bis heute.
1857–1945 Johann Künzle Katholischer Priester aus der Ostschweiz, bekannt als „Kräuterpfarrer“ von Wangs und Zizers. Sein Büchlein „Chrut und Uchrut“ von 1911 brachte das Kräuterwissen von Wiese, Acker und Alp in Millionenauflage unter die Leute.
1881–1950 René-Maurice Gattefossé Französischer Chemiker und Parfümeur aus Lyon, der 1937 mit seinem Buch „Aromathérapie“ der Duftkunde der ätherischen Öle ihren heutigen Namen gab. Bekannt geblieben ist er vor allem durch seine Schilderung eines Laborunfalls von 1910, in der Lavendelöl die Hauptrolle spielt. Bilder: Pflanzen und Steine aus dem Herbarium von Altes Wissen als Symbolbilder – keine Abbildungen der Personen.