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Mondkalender

Mondkalender · Monat 03

Mondkalender März 2027.

✦ Ostara

Der Mondkalender für März 2027: Mondphasen und Tierkreiszeichen jedes Tages, Frühlingsanfang am 20. März, Karwoche und Ostern sowie überlieferte Sammel- und Pflanztage für Kräuter, Öle, Heilsteine und Hausmittel.

Mondkalender März 2027 — Mondphasen-Illustration
Wichtige Tage des Monats
Bauernkalender

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Kunigunde (St. Kunigunde) — „Sankt Kunigund macht warm von unt'." Kunigunde, Gemahlin Kaiser Heinrichs II., wirkte an der Gründung des Bistums Bamberg mit, wo beide im Dom bestattet sind; im Jahr 1200 wurde sie heiliggesprochen. Nach alter Bauernregel begann um ihren Tag der Boden „von unten“ warm zu werden, und die Feldarbeit rückte näher; Regen am Kunigundentag galt dagegen als schlechtes Zeichen für die Ernte.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde

Neumond · Fische · Wasser

Mond im Fische · Jupiter · Traum, Auflösung & Hingabe
Der Überlieferung nach untersteht das Zeichen Fische dem Jupiter; als letztes und tiefstes Wasserzeichen steht es für Auflösung, Traum, Mitgefühl und das Grenzenlose. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Füße und die Lymphe zu. Als Blatt-Tag zählt es nach alter Sammelregel zu den ruhigen, nach innen gewandten Zeiten.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Fische — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
Bauernkalender

zunehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Gregoritag (Gregor) — „Sankt Gregori, der zeigt an, dass der Bauer soll säen gahn." Gregor gilt traditionell als Beginn der Feldbestellung und wurde vielerorts als Schul- und Frühlingsanfang begangen. Nach alter Sammelregel wird nun die erste Aussaat von Erbsen, Bohnen und Zwiebeln in die erwärmende Erde gelegt.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde

Erstes Viertel · Zwillinge · Luft

Mond im Zwillinge · Merkur · Atem & Beweglichkeit
Mond im Zwillinge gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-beweglichen Zeichen. Merkur als Herrscher ordnet ihm traditionell Atem, Lunge, Schultern und Arme zu. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Vielfalt, Austausch und leichte Hand — im Garten für Blühendes, in der Kräuterkunde für Atemwegs- und Nervenpflanzen.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Zwillinge — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
Bauernkalender

zunehmend · Krebs · Wasser

Mond im Krebs · Mond · Heim, Gefühl & Nähren
Der Überlieferung nach steht der Mond im Krebs für Heim, Familie und das Empfängliche; das Zeichen wird vom Mond selbst beherrscht und gilt als zutiefst wässrig und nährend. Als Blatt-Tag empfiehlt die alte Sammelregel Gießen, Blattgemüse und das Ansetzen feuchtigkeitsreicher Auszüge. Die Signaturenlehre ordnet ihm Brust und Magen zu.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Gertrud (St. Gertrud) — „Die Gertrud mit dem frommen Sinn, sie ist die erste Gärtnerin." Gertrud von Nivelles war im 7. Jahrhundert Äbtissin im heutigen Belgien und wurde als Patronin der Gärtner, Reisenden und Pilger verehrt. Ihr Tag galt im Bauernkalender als Beginn der Gartenarbeit im Freien, und Sonne am Gertrudentag versprach nach altem Spruch dem Gärtner ein gutes Jahr.

Mond im Zeichen Krebs — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
Bauernkalender

zunehmend · Löwe · Feuer

Mond im Löwe · Sonne · Herz & Vitalität
Mond im Löwen trägt der Überlieferung nach die Sonne als Herrscher — ein Zeichen von Wärme, Kraft und Herzmitte, das als das sonnenhafteste der drei Feuerzeichen gilt. Auch der Löwe fällt auf einen Fruchttag, dem die Sammelregel volle, samentragende Gewächse zuschreibt. Dem Körper nach werden ihm Herz und Kreislauf zugedacht.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Josef (Josefitag) — „Ist's am Josephstag klar, folgt ein fruchtbar Jahr." Der Josefstag ehrt Josef von Nazaret, den Zimmermann und Nährvater Jesu, der als Patron der Handwerker verehrt wird und in mehreren österreichischen Bundesländern Landespatron ist. Nach alter Regel deutete klares Wetter an seinem Tag auf ein fruchtbares Jahr, und mit Josefi sollte der Winter endgültig zu Ende gehen.

Mond im Zeichen Löwe — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
Bauernkalender

zunehmend · Jungfrau · Erde

Mond im Jungfrau · Merkur · Bauch, Verdauung & Ordnung
Nach alter Sammelregel gilt der Mond in der Jungfrau als der ordnende, klärende Wurzeltag — die Zeit des Sortierens, Einpflanzens und Umtopfens. Die Tierkreislehre weist der Jungfrau Bauch und Verdauung zu, weshalb Bitter- und Magenkräuter der Überlieferung nach diesem Zeichen zugerechnet werden. Als Merkur-Zeichen steht sie zugleich für Klarheit, Maß und feine, geduldige Arbeit.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Frühlingsanfang / Frühlings-Tagundnachtgleiche (Benedikt) — „Wie das Wetter um Benedikt, es sich den ganzen Sommer schickt." Zur Tagundnachtgleiche halten sich Tag und Nacht die Waage, und der der Überlieferung nach dem heiligen Benedikt geweihte Tag galt als verlässlicher Vorbote der kommenden Sommerwitterung. Nach alter Gärtnerregel beginnt nun die Hauptzeit für Aussaat und das Setzen frühkeimender Kräuter.

Mond im Zeichen Jungfrau — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde

Vollmond · Waage · Luft

Mond im Waage · Venus · Ausgleich & Nieren
Mond in der Waage gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter dem harmonischen Zeichen der Venus. Traditionell werden ihm Nieren, Blase und die Haut zugeordnet, dazu ein Sinn für Maß und Gleichgewicht. Nach alter Sammelregel gilt der Tag als günstig für Blühendes, Duftendes und alles, was auf Ausgleich zielt.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Waage — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
Bauernkalender

abnehmend · Skorpion · Wasser

Mond im Skorpion · Mars · Tiefe, Wandlung & Ausscheidung
Nach klassischer Zuordnung beherrscht Mars den Skorpion, weshalb dieses Wasserzeichen der Überlieferung nach als das heiße, tiefe Wasser gilt — Sinnbild für Wandlung, Regeneration und Ausscheidung. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Beckenorgane zu. Als Blatt-Tag bleibt es nach alter Sammelregel dem Saft und dem Blatt zugewandt, mit einem Zug ins Kräftigende und Reinigende.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mariä Verkündigung — „Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet." Neun Monate vor Weihnachten erinnert das Fest an die Botschaft des Engels Gabriel an Maria. Im Bauernjahr verband man den Tag mit der Rückkehr der Zugvögel; ein heller Verkündigungstag galt als Segen für das ganze Jahr, Frost in der Nacht davor dagegen als Vorbote weiterer Fröste.

Mond im Zeichen Skorpion — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser

Letztes Viertel · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
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abnehmend

abnehmend · Schütze · Feuer

Mond im Schütze · Jupiter · Weite & Zuversicht
Mond im Schützen steht der Überlieferung nach unter Jupiter — dem Zeichen von Weite, Wachstum und Zuversicht, das die feurige Reihe warm und großzügig beschließt. Als drittes Feuerzeichen bringt es abermals einen Fruchttag. Dem Körper nach ordnet die alte Zeichenlehre ihm Hüften, Oberschenkel und die Leber zu.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Schütze — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
abnehmend

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend
Bauernkalender

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Kunigunde (St. Kunigunde) — „Sankt Kunigund macht warm von unt'." Kunigunde, Gemahlin Kaiser Heinrichs II., wirkte an der Gründung des Bistums Bamberg mit, wo beide im Dom bestattet sind; im Jahr 1200 wurde sie heiliggesprochen. Nach alter Bauernregel begann um ihren Tag der Boden „von unten“ warm zu werden, und die Feldarbeit rückte näher; Regen am Kunigundentag galt dagegen als schlechtes Zeichen für die Ernte.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Wassermann · Luft

Mond im Wassermann · Saturn · Klarheit & Kreislauf
Mond im Wassermann gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-kühlen Zeichen, dem klassisch Saturn als Herrscher zugeordnet wird. Der Körperbezug richtet sich traditionell auf Unterschenkel, Waden und den venösen Kreislauf. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Klarheit, Weite und Eigenständigkeit.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Wassermann — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
abnehmend

abnehmend · Wassermann · Luft

Mond im Wassermann · Saturn · Klarheit & Kreislauf
Mond im Wassermann gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-kühlen Zeichen, dem klassisch Saturn als Herrscher zugeordnet wird. Der Körperbezug richtet sich traditionell auf Unterschenkel, Waden und den venösen Kreislauf. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Klarheit, Weite und Eigenständigkeit.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Wassermann — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
abnehmend

abnehmend · Fische · Wasser

Mond im Fische · Jupiter · Traum, Auflösung & Hingabe
Der Überlieferung nach untersteht das Zeichen Fische dem Jupiter; als letztes und tiefstes Wasserzeichen steht es für Auflösung, Traum, Mitgefühl und das Grenzenlose. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Füße und die Lymphe zu. Als Blatt-Tag zählt es nach alter Sammelregel zu den ruhigen, nach innen gewandten Zeiten.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Fische — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
Neumond

Neumond · Fische · Wasser

Mond im Fische · Jupiter · Traum, Auflösung & Hingabe
Der Überlieferung nach untersteht das Zeichen Fische dem Jupiter; als letztes und tiefstes Wasserzeichen steht es für Auflösung, Traum, Mitgefühl und das Grenzenlose. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Füße und die Lymphe zu. Als Blatt-Tag zählt es nach alter Sammelregel zu den ruhigen, nach innen gewandten Zeiten.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Fische — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
zunehmend

zunehmend · Widder · Feuer

Mond im Widder · Mars · Aufbruch & Tatkraft
Mond im Widder gilt der Überlieferung nach als Zeit des Aufbruchs — Mars als Herrscher verleiht dem ersten Feuerzeichen Schärfe, Antrieb und Ungeduld. Der Tag fällt auf einen Fruchttag; die alte Sammelregel ordnet ihm Frucht- und Samengewächse zu. Dem Körper nach steht der Widder traditionell für den Kopf.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Widder — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend

zunehmend · Widder · Feuer

Mond im Widder · Mars · Aufbruch & Tatkraft
Mond im Widder gilt der Überlieferung nach als Zeit des Aufbruchs — Mars als Herrscher verleiht dem ersten Feuerzeichen Schärfe, Antrieb und Ungeduld. Der Tag fällt auf einen Fruchttag; die alte Sammelregel ordnet ihm Frucht- und Samengewächse zu. Dem Körper nach steht der Widder traditionell für den Kopf.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Widder — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend

zunehmend · Widder · Feuer

Mond im Widder · Mars · Aufbruch & Tatkraft
Mond im Widder gilt der Überlieferung nach als Zeit des Aufbruchs — Mars als Herrscher verleiht dem ersten Feuerzeichen Schärfe, Antrieb und Ungeduld. Der Tag fällt auf einen Fruchttag; die alte Sammelregel ordnet ihm Frucht- und Samengewächse zu. Dem Körper nach steht der Widder traditionell für den Kopf.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Widder — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Gregoritag (Gregor) — „Sankt Gregori, der zeigt an, dass der Bauer soll säen gahn." Gregor gilt traditionell als Beginn der Feldbestellung und wurde vielerorts als Schul- und Frühlingsanfang begangen. Nach alter Sammelregel wird nun die erste Aussaat von Erbsen, Bohnen und Zwiebeln in die erwärmende Erde gelegt.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
zunehmend

zunehmend · Stier · Erde

Mond im Stier · Venus · Hals, Kehle & Beständigkeit
Der Überlieferung nach steht der Mond im Stier für ruhige Beständigkeit und sinnliche Erdung; als erstes Erdzeichen leitet er einen kräftigen, tragenden Wurzeltag ein. Die alte Tierkreislehre ordnet dem Stier Hals, Kehle und Nacken zu, weshalb das Brauchtum Kehl- und Schleimhautkräuter gern an diesen Tagen sammelte. Als Venus-Zeichen gilt er zudem traditionell als günstig für alles, was Pflege, Genuss und ein gutes Fundament betrifft.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Stier — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
zunehmend

zunehmend · Zwillinge · Luft

Mond im Zwillinge · Merkur · Atem & Beweglichkeit
Mond im Zwillinge gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-beweglichen Zeichen. Merkur als Herrscher ordnet ihm traditionell Atem, Lunge, Schultern und Arme zu. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Vielfalt, Austausch und leichte Hand — im Garten für Blühendes, in der Kräuterkunde für Atemwegs- und Nervenpflanzen.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Zwillinge — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
Erstes Viertel

Erstes Viertel · Zwillinge · Luft

Mond im Zwillinge · Merkur · Atem & Beweglichkeit
Mond im Zwillinge gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter einem luftig-beweglichen Zeichen. Merkur als Herrscher ordnet ihm traditionell Atem, Lunge, Schultern und Arme zu. Nach alter Sammelregel steht der Tag für Vielfalt, Austausch und leichte Hand — im Garten für Blühendes, in der Kräuterkunde für Atemwegs- und Nervenpflanzen.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Zwillinge — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
zunehmend

zunehmend · Krebs · Wasser

Mond im Krebs · Mond · Heim, Gefühl & Nähren
Der Überlieferung nach steht der Mond im Krebs für Heim, Familie und das Empfängliche; das Zeichen wird vom Mond selbst beherrscht und gilt als zutiefst wässrig und nährend. Als Blatt-Tag empfiehlt die alte Sammelregel Gießen, Blattgemüse und das Ansetzen feuchtigkeitsreicher Auszüge. Die Signaturenlehre ordnet ihm Brust und Magen zu.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Krebs — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Krebs · Wasser

Mond im Krebs · Mond · Heim, Gefühl & Nähren
Der Überlieferung nach steht der Mond im Krebs für Heim, Familie und das Empfängliche; das Zeichen wird vom Mond selbst beherrscht und gilt als zutiefst wässrig und nährend. Als Blatt-Tag empfiehlt die alte Sammelregel Gießen, Blattgemüse und das Ansetzen feuchtigkeitsreicher Auszüge. Die Signaturenlehre ordnet ihm Brust und Magen zu.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Gertrud (St. Gertrud) — „Die Gertrud mit dem frommen Sinn, sie ist die erste Gärtnerin." Gertrud von Nivelles war im 7. Jahrhundert Äbtissin im heutigen Belgien und wurde als Patronin der Gärtner, Reisenden und Pilger verehrt. Ihr Tag galt im Bauernkalender als Beginn der Gartenarbeit im Freien, und Sonne am Gertrudentag versprach nach altem Spruch dem Gärtner ein gutes Jahr.

Mond im Zeichen Krebs — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
zunehmend

zunehmend · Löwe · Feuer

Mond im Löwe · Sonne · Herz & Vitalität
Mond im Löwen trägt der Überlieferung nach die Sonne als Herrscher — ein Zeichen von Wärme, Kraft und Herzmitte, das als das sonnenhafteste der drei Feuerzeichen gilt. Auch der Löwe fällt auf einen Fruchttag, dem die Sammelregel volle, samentragende Gewächse zuschreibt. Dem Körper nach werden ihm Herz und Kreislauf zugedacht.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Löwe — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Löwe · Feuer

Mond im Löwe · Sonne · Herz & Vitalität
Mond im Löwen trägt der Überlieferung nach die Sonne als Herrscher — ein Zeichen von Wärme, Kraft und Herzmitte, das als das sonnenhafteste der drei Feuerzeichen gilt. Auch der Löwe fällt auf einen Fruchttag, dem die Sammelregel volle, samentragende Gewächse zuschreibt. Dem Körper nach werden ihm Herz und Kreislauf zugedacht.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Josef (Josefitag) — „Ist's am Josephstag klar, folgt ein fruchtbar Jahr." Der Josefstag ehrt Josef von Nazaret, den Zimmermann und Nährvater Jesu, der als Patron der Handwerker verehrt wird und in mehreren österreichischen Bundesländern Landespatron ist. Nach alter Regel deutete klares Wetter an seinem Tag auf ein fruchtbares Jahr, und mit Josefi sollte der Winter endgültig zu Ende gehen.

Mond im Zeichen Löwe — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
zunehmend

zunehmend · Jungfrau · Erde

Mond im Jungfrau · Merkur · Bauch, Verdauung & Ordnung
Nach alter Sammelregel gilt der Mond in der Jungfrau als der ordnende, klärende Wurzeltag — die Zeit des Sortierens, Einpflanzens und Umtopfens. Die Tierkreislehre weist der Jungfrau Bauch und Verdauung zu, weshalb Bitter- und Magenkräuter der Überlieferung nach diesem Zeichen zugerechnet werden. Als Merkur-Zeichen steht sie zugleich für Klarheit, Maß und feine, geduldige Arbeit.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Jungfrau — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
zunehmend
Bauernkalender

zunehmend · Jungfrau · Erde

Mond im Jungfrau · Merkur · Bauch, Verdauung & Ordnung
Nach alter Sammelregel gilt der Mond in der Jungfrau als der ordnende, klärende Wurzeltag — die Zeit des Sortierens, Einpflanzens und Umtopfens. Die Tierkreislehre weist der Jungfrau Bauch und Verdauung zu, weshalb Bitter- und Magenkräuter der Überlieferung nach diesem Zeichen zugerechnet werden. Als Merkur-Zeichen steht sie zugleich für Klarheit, Maß und feine, geduldige Arbeit.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Frühlingsanfang / Frühlings-Tagundnachtgleiche (Benedikt) — „Wie das Wetter um Benedikt, es sich den ganzen Sommer schickt." Zur Tagundnachtgleiche halten sich Tag und Nacht die Waage, und der der Überlieferung nach dem heiligen Benedikt geweihte Tag galt als verlässlicher Vorbote der kommenden Sommerwitterung. Nach alter Gärtnerregel beginnt nun die Hauptzeit für Aussaat und das Setzen frühkeimender Kräuter.

Mond im Zeichen Jungfrau — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
Vollmond

Vollmond · Waage · Luft

Mond im Waage · Venus · Ausgleich & Nieren
Mond in der Waage gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter dem harmonischen Zeichen der Venus. Traditionell werden ihm Nieren, Blase und die Haut zugeordnet, dazu ein Sinn für Maß und Gleichgewicht. Nach alter Sammelregel gilt der Tag als günstig für Blühendes, Duftendes und alles, was auf Ausgleich zielt.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Waage — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
abnehmend

abnehmend · Waage · Luft

Mond im Waage · Venus · Ausgleich & Nieren
Mond in der Waage gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter dem harmonischen Zeichen der Venus. Traditionell werden ihm Nieren, Blase und die Haut zugeordnet, dazu ein Sinn für Maß und Gleichgewicht. Nach alter Sammelregel gilt der Tag als günstig für Blühendes, Duftendes und alles, was auf Ausgleich zielt.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Waage — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
abnehmend

abnehmend · Waage · Luft

Mond im Waage · Venus · Ausgleich & Nieren
Mond in der Waage gilt der Überlieferung nach als Blütentag unter dem harmonischen Zeichen der Venus. Traditionell werden ihm Nieren, Blase und die Haut zugeordnet, dazu ein Sinn für Maß und Gleichgewicht. Nach alter Sammelregel gilt der Tag als günstig für Blühendes, Duftendes und alles, was auf Ausgleich zielt.

Blütetag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann), gilt der Tag als Blütentag. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat und Pflege von Blühpflanzen und Blumen sowie das Schneiden für die Vase; traditionell werden an ihm auch Blütendrogen wie Kamille und Ringelblume gesammelt und Öl- sowie Blühpflanzen wie Lein bestellt.

Mond im Zeichen Waage — Nachtbild mit Sternbild und Element Luft
abnehmend
Bauernkalender

abnehmend · Skorpion · Wasser

Mond im Skorpion · Mars · Tiefe, Wandlung & Ausscheidung
Nach klassischer Zuordnung beherrscht Mars den Skorpion, weshalb dieses Wasserzeichen der Überlieferung nach als das heiße, tiefe Wasser gilt — Sinnbild für Wandlung, Regeneration und Ausscheidung. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Beckenorgane zu. Als Blatt-Tag bleibt es nach alter Sammelregel dem Saft und dem Blatt zugewandt, mit einem Zug ins Kräftigende und Reinigende.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mariä Verkündigung — „Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet." Neun Monate vor Weihnachten erinnert das Fest an die Botschaft des Engels Gabriel an Maria. Im Bauernjahr verband man den Tag mit der Rückkehr der Zugvögel; ein heller Verkündigungstag galt als Segen für das ganze Jahr, Frost in der Nacht davor dagegen als Vorbote weiterer Fröste.

Mond im Zeichen Skorpion — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
abnehmend

abnehmend · Skorpion · Wasser

Mond im Skorpion · Mars · Tiefe, Wandlung & Ausscheidung
Nach klassischer Zuordnung beherrscht Mars den Skorpion, weshalb dieses Wasserzeichen der Überlieferung nach als das heiße, tiefe Wasser gilt — Sinnbild für Wandlung, Regeneration und Ausscheidung. Die Signaturenlehre ordnet ihm die Beckenorgane zu. Als Blatt-Tag bleibt es nach alter Sammelregel dem Saft und dem Blatt zugewandt, mit einem Zug ins Kräftigende und Reinigende.

Blatttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische), gilt der Tag als dem Blattbereich zugeordnet. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat und Pflege von Blattgemüse wie Salat, Kohl, Spinat und Küchenkräutern; für die Vorratsernte und das Einlagern gilt er traditionell als weniger geeignet, da Blattwerk als besonders saftreich gilt.

Mond im Zeichen Skorpion — Nachtbild mit Sternbild und Element Wasser
abnehmend

abnehmend · Schütze · Feuer

Mond im Schütze · Jupiter · Weite & Zuversicht
Mond im Schützen steht der Überlieferung nach unter Jupiter — dem Zeichen von Weite, Wachstum und Zuversicht, das die feurige Reihe warm und großzügig beschließt. Als drittes Feuerzeichen bringt es abermals einen Fruchttag. Dem Körper nach ordnet die alte Zeichenlehre ihm Hüften, Oberschenkel und die Leber zu.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Schütze — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
abnehmend

abnehmend · Schütze · Feuer

Mond im Schütze · Jupiter · Weite & Zuversicht
Mond im Schützen steht der Überlieferung nach unter Jupiter — dem Zeichen von Weite, Wachstum und Zuversicht, das die feurige Reihe warm und großzügig beschließt. Als drittes Feuerzeichen bringt es abermals einen Fruchttag. Dem Körper nach ordnet die alte Zeichenlehre ihm Hüften, Oberschenkel und die Leber zu.

Fruchttag — Zieht der Mond der Überlieferung nach durch ein Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze), gilt der Tag als Fruchttag. Nach alter Sammelregel begünstigt er Aussaat, Pflege und Ernte von Frucht- und Samengewächsen wie Tomate, Bohne, Getreide und Obst; er gilt traditionell als bevorzugter Tag zur Ernte lagerfähiger Früchte und zur Gewinnung von Saatgut.

Mond im Zeichen Schütze — Nachtbild mit Sternbild und Element Feuer
abnehmend

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
Letztes Viertel

Letztes Viertel · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde
abnehmend

abnehmend · Steinbock · Erde

Mond im Steinbock · Saturn · Knochen, Gelenke & Struktur
Der Überlieferung nach ist der Mond im Steinbock der strengste und gründlichste Wurzeltag — ein Zeichen von Dauer, Struktur und langem Halt. Saturn als Herrscher ordnet dem Steinbock Knochen, Gelenke, Knie, Zähne und Haut zu, weshalb festigende Kräuter mit dem alten Ruf des Knochenschlusses hier ihren Platz haben. Das Brauchtum hielt diese Tage für erdende, ausdauernde Vorhaben und das Graben von Wurzeln in besonderer Achtung.

Wurzeltag — Steht der Mond der Überlieferung nach in einem Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock), gilt der Tag traditionell als günstig für alles, was unter der Erde reift. Nach alter Sammelregel begünstigt er die Aussaat, das Setzen und Ernten von Wurzelgewächsen wie Möhre, Rote Bete, Zwiebel und Kartoffel sowie das Wurzelgraben von Heilpflanzen zur Vorratshaltung.

Mond im Zeichen Steinbock — Nachtbild mit Sternbild und Element Erde

Am Samstag, 20. März 2027, beginnt um 21:24 Uhr der astronomische Frühling. Ostern fällt in diesem Jahr in den März: Der Vollmond am 22. März ist der erste des Frühlings, Ostersonntag folgt am 28. März. In der Nacht zum Ostersonntag werden die Uhren auf Sommerzeit gestellt.

Empfehlungen des Monats
Auf dieser Seite7Abschnitte
  1. 01 Häufige Fragen
  2. 02 Mondphasen im März 2027
  3. 03 Kräuter & Heilpflanzen
  4. 04 Ätherische Öle
  5. 05 Heilsteine
  6. 06 Hausmittel
  7. 07 Saisonale Besonderheiten

Häufige Fragen

Wann ist Vollmond im März 2027?
Der Vollmond fällt auf Montag, den 22. März 2027, und steht im Luftzeichen Waage; nach Maria Thun ist das ein Blütetag. Es ist der erste Vollmond nach dem Frühlingsanfang, und nach ihm richtet sich das Osterdatum. In der Mondtradition gilt die Vollmondnacht als die Zeit, in der Heilsteine wie der Bergkristall ins Mondlicht gelegt werden.
Warum fällt Ostern 2027 schon in den März?
Ostern wird nach einer Regel berechnet, die auf das Konzil von Nicäa im Jahr 325 zurückgeht: Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. 2027 beginnt der Frühling am 20. März, und der erste Frühlingsvollmond folgt nur zwei Tage später am 22. März. Der Sonntag danach, der 28. März, wird damit zum Ostersonntag.
Wann sind Neumond und Halbmond im März 2027?
Der Neumond fällt auf den 8. März und steht in den Fischen, einem Wasserzeichen. Das Erste Viertel folgt am 15. März in den Zwillingen, das Letzte Viertel am 30. März im Steinbock. Zusammen mit dem Vollmond am 22. März gliedern diese vier Hauptphasen den Monat; nach ihnen richtet sich die überlieferte Arbeitsplanung in Garten und Haus.
Wann beginnt der Frühling 2027?
Astronomisch beginnt der Frühling am Samstag, dem 20. März 2027, um 21:24 Uhr – dann steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, und Tag und Nacht sind annähernd gleich lang. Der Mond nimmt an diesem Tag zu und steht in der Jungfrau, nach Maria Thun ein Wurzeltag. Meteorologen zählen den Frühling schon ab dem 1. März, und im alten Bauernkalender markiert der Benediktstag am 21. März den Frühlingsbeginn.
Welche Tage nennt der Mondkalender im März 2027 für die Aussaat?
Nach Maria Thun richtet sich die Aussaat nach dem Pflanzenteil, der geerntet werden soll. Fruchttage für Erbsen und Dicke Bohnen sind der 9. bis 11. März im Widder und der 18. und 19. März im Löwen, Wurzeltage für Zwiebeln, Möhren und Radieschen der 12. und 13. März im Stier sowie der 20. und 21. März in der Jungfrau. Spinat und Feldsalat gehören traditionell auf die Blatttage im Krebs am 16. und 17. März. Wer zusätzlich der Regel von Paungger und Poppe folgt, legt Wurzelgemüse lieber in die abnehmende Phase, etwa auf die Steinbock-Tage am 2. bis 4. oder 29. bis 31. März.
Woher kommt der Brauch, am Gründonnerstag Grünes zu essen?
Der Name des Tages wird oft auf das alte Wort „greinen“ für weinen und klagen zurückgeführt, ganz geklärt ist seine Herkunft nicht; volkstümlich verband man ihn jedenfalls früh mit frischem Grün. In vielen Gegenden kam eine Suppe aus den ersten Wildkräutern auf den Tisch, oft aus neun Kräutern wie Brennnessel, Löwenzahn, Gänseblümchen und Spitzwegerich, und der Volksglaube knüpfte daran die Hoffnung auf ein gutes Jahr. 2027 fällt der Gründonnerstag auf den 25. März, nach dem Mondkalender ein Blatttag bei abnehmendem Mond im Skorpion.
Welche Bauernregeln gehören zum März?
Für den Gregoritag am 12. März überliefert der Bauernkalender: „Sankt Gregori, der zeigt an, dass der Bauer soll säen gahn.“ 2027 fällt dieser Lostag auf einen Wurzeltag bei zunehmendem Mond im Stier. Zum Benediktstag am 21. März heißt es: „Wie das Wetter um Benedikt, es sich den ganzen Sommer schickt.“ Und der bekannteste Märzspruch hält fest: „Märzenstaub bringt Gras und Laub.“

Mondphasen im März 2027

Der März 2027 beginnt mit abnehmendem Mond; vom 2. bis 4. März stehen Wurzeltage im Steinbock an. Der Neumond am 8. März in den Fischen fällt auf einen Blatttag. Viele Mondkalender lassen an diesem Tag Aussaat und Ernte ruhen, Paungger und Poppe verbinden ihn mit Verzicht und Fasten.

Ab dem 9. März nimmt der Mond zu: Fruchttage im Widder, am 12. und 13. März Wurzeltage im Stier, dann Blütetage in den Zwillingen. Das Erste Viertel am 15. März steht ebenfalls in den Zwillingen. Es folgen Blatttage im Krebs (16. und 17. März), Fruchttage im Löwen und Wurzeltage in der Jungfrau, in die am 20. März der Frühlingsanfang fällt.

Der Vollmond am 22. März in der Waage ist der erste Vollmond des Frühlings, an ihm hängt das Osterdatum. Danach nimmt der Mond ab und begleitet die Karwoche: Blatttage im Skorpion an Gründonnerstag und Karfreitag (25. und 26. März), Fruchttage im Schützen über Ostern. Das Letzte Viertel am 30. März steht im Steinbock, der Monat endet mit Wurzeltagen.

Kräuter & Heilpflanzen

Die Mondregel der Bauerngärten, über Generationen weitergegeben, ordnet Blätter dem zunehmenden Mond an Blatttagen zu, Wurzeln dem abnehmenden Mond an Wurzeltagen. Gesammelt wird nur, was sicher bestimmt ist.

Brennnessel (Urtica dioica): Die jungen Triebspitzen sind der Klassiker der Märzsammlung; als überlieferter Blatttermin gelten der 16. und 17. März im Krebs. In vielen Familien wanderten die ersten Brennnesseln am Gründonnerstag in die Kräutersuppe – am 25. März ebenfalls ein Blatttag, allerdings bei abnehmendem Mond.

Löwenzahn (Taraxacum officinale): Die zarten Blätter der flachen Rosetten kamen in Bauernküchen als erster Frühlingssalat auf den Tisch. Die Wurzeln grub man der Überlieferung nach an Wurzeltagen bei abnehmendem Mond, 2027 also am 2. bis 4. oder 29. bis 31. März.

Schafgarbe und Spitzwegerich: Für die ersten Blattrosetten der Schafgarbe und die frischen Blätter des Spitzwegerichs gelten traditionell dieselben Krebstage. Aus Spitzwegerich und Honig kochte man in Bauernküchen einen Sirup für die Hustenzeit ein. Honig ist für Säuglinge unter zwölf Monaten tabu.

Klette (Arctium lappa): Die Wurzeln werden gegraben, bevor die zweijährige Pflanze ihren Blütenstängel treibt – nach dem Mondkalender an den Wurzeltagen am Monatsende. Aus ihnen setzte man das Klettenwurzelöl für die Haarpflege an.

Ätherische Öle

Ätherische Öle niemals unverdünnt auf die Haut geben; in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern vorher Hebamme oder Ärztin fragen.

Rosmarinöl: Für ein Frühjahrs-Massageöl kommen 10 Tropfen Rosmarinöl auf 50 ml Mandelöl, angesetzt an den Fruchttagen im Widder, 9. bis 11. März. Man sagte dem Einreiben mit Rosmarin nach, es vertreibe die Trägheit des ausklingenden Winters. Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit, nicht bei Epilepsie und nicht bei Kindern unter 12 Jahren verwenden.

Zitronenöl: Paungger und Poppe ordnen das Putzen dem abnehmenden Mond zu – im März 2027 der ersten Woche und den Tagen ab dem 23. März. 10 Tropfen Zitronenöl in einer Sprühflasche mit gleichen Teilen Wasser und Essig ergeben eine duftende Putzmischung; Essig nicht auf Marmor oder Naturstein, und in Haushalten mit Katzen das Öl weglassen.

Bergamotteöl: Die Blütetage in den Zwillingen am 14. und 15. März gelten im Mondkalender als Zeit für Duftmischungen, etwa 3 Tropfen Bergamotte mit 2 Tropfen Lavendel für die Duftlampe. Kaltgepresstes Bergamotteöl ist phototoxisch: Nach dem Auftragen auf die Haut 18 bis 24 Stunden Sonne und Solarium meiden.

Heilsteine

Bergkristall: Der Überlieferung nach wird er in der Vollmondnacht des 22. März auf die Fensterbank gelegt. Dass der Vollmond in der Waage steht, dem Zeichen des Gleichgewichts, passt für die Steinheilkunde zum klaren, ausgleichenden Wesen, das sie dem Quarz zuschreibt.

Aquamarin: Der meerblaue Beryll, den Seeleute einst als Schutzstein mit auf Fahrt nahmen, wird traditionell in derselben Nacht neben den Bergkristall gelegt.

Karneol: In der Steinheilkunde werden dem orangeroten Chalcedon Mut und Tatkraft zugeschrieben; traditionell liegt er an den Widder-Tagen (9. bis 11. März) in der Märzsonne.

Fluorit: Zum Neumond am 8. März wird er nach alter Steinpflege kurz unter fließendem, lauwarmem Wasser abgespült. Mit der Mohshärte 4 ist er empfindlich: kein Salz, kein langes Wasserbad, keine pralle Sonne.

Hausmittel

Brennnesseltinktur: Angesetzt wird sie der Tradition nach bei zunehmendem Mond in einem Erdzeichen, 2027 an den Jungfrau-Tagen am 20. und 21. März: gehackte Blätter im Schraubglas mit mindestens 40-prozentigem Alkohol bedecken, drei bis sechs Wochen dunkel ziehen lassen, abseihen. Die Volksheilkunde rechnete die Brennnessel zur Frühjahrskur, mit der man nach dem Winter „das Blut reinigen“ wollte. Nicht für Kinder unter zwölf Jahren und nicht in Schwangerschaft und Stillzeit.

Übergangszeit-Tee: Linden- und Holunderblüten, Thymian und Kamille ergeben die klassische Mischung für die Wetterwechsel des März, nach alter Mondregel an den Krebstagen gemischt. In der Kneipp-Tradition trank man sie heiß und ging danach zum Schwitzen unter die warme Decke. Keine Schwitzkur in der Schwangerschaft – sie belastet den Kreislauf; bei Kindern und bei hohem oder anhaltendem Fieber ärztlichen Rat einholen. Bei Korbblütler-Allergie die Kamille weglassen.

Salbeitee zum Gurgeln: In Klostergärten war Salbei das Gurgelkraut für den rauen Hals, aufgebrüht bei abnehmendem Mond, also ab dem 23. März. Die Lösung wird ausgespuckt, nicht geschluckt; Stillende meiden Salbei, in der Schwangerschaft vorher Hebamme oder Ärztin fragen. Halten Halsschmerzen länger an, gehört der Weg zur Ärztin dazu.

Natron-Allzweckreiniger: Vor Ostern wurde das Haus traditionell von oben bis unten geputzt. 2027 fällt dieser Osterputz in die abnehmende Phase der Karwoche, 23. bis 27. März; zwei gehäufte Esslöffel Natron in 500 ml warmem Wasser ergeben die Sprühlösung.

Saisonale Besonderheiten

Am Samstag, 20. März, um 21:24 Uhr beginnt der astronomische Frühling, im modernen Jahreskreis als Ostara gefeiert; von nun an werden die Tage länger als die Nächte. Zwei Lostage rahmen den Frühlingsbeginn: „Sankt Gregori, der zeigt an, dass der Bauer soll säen gahn“, heißt es zum Gregoritag am 12. März, und zum Benediktstag am 21. März: „Wie das Wetter um Benedikt, es sich den ganzen Sommer schickt.“

2027 fällt die Karwoche in den März. Am Palmsonntag, 21. März, werden Palmbuschen aus Weidenkätzchen und Buchs geweiht, die der Überlieferung nach Haus und Hof vor Blitz und Unwetter bewahren sollten. Am Gründonnerstag, 25. März, kommt vielerorts die Kräutersuppe auf den Tisch, am Karfreitag, 26. März, ruhte früher die Gartenarbeit. Zum Ostersonntag, 28. März, werden Eier gefärbt, traditionell mit Zwiebelschalen. In der Nacht zum Ostersonntag beginnt die Sommerzeit: Um 2 Uhr werden die Uhren auf 3 Uhr vorgestellt.

Die bekannteste Bauernregel des Monats lautet: „Märzenstaub bringt Gras und Laub.“ Im Garten werden jetzt Beete vorbereitet und erste frostfeste Aussaaten wie Radieschen, Spinat, Feldsalat und Erbsen vorgenommen.

Mondphasen-Empfehlungen basieren auf jahrhundertealter Erfahrung und Tradition (u.a. Paungger-Poppe, anthroposophische Landwirtschaft).