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Anwendungen

Anwendungen · Haut & Haare

Trockene Haut: Öle, Kräuter und Hausmittel.

Bei trockener Haut greift die überlieferte Pflege traditionell zu pflanzlichen Ölen und Fetten wie dem Ringelblumen-Ölauszug, der Ringelblumensalbe und dem in der eigenen Küche gerührten Bienenwachs-Lippenbalsam; für Gesicht und Hände gelten Aloe-vera-Gel, die Honig-Gesichtsmaske sowie ein Hafer- oder Leinsamen-Bad als alte Hausmittel. Aus der Aromatradition kommen Geranien-, Rosen- und Sandelholzöl als überlieferte Begleiter der Hautpflege hinzu. Bei stark schuppender, juckender oder entzündeter Haut, die nicht abheilt, gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

15 Empfehlungen

Heilkräuter

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Hausmittel

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Häufige Fragen

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Welche Hausmittel gelten bei trockener Haut traditionell als Pflege?
Die überlieferte Hautpflege greift bei trockener Haut seit jeher zur Ringelblume — als Ringelblumen-Ölauszug und als Ringelblumensalbe aus Bauerngarten und Klosterküche. Dazu zählen das frische Aloe-vera-Gel von der Fensterbank sowie Hafer und Leinsamen, deren Bäder der bäuerlichen Hausapotheke über Generationen für spannende, spröde Haut zugedacht waren.
Welches ätherische Öl wird der Pflege trockener Haut zugeordnet?
In der Aromatradition werden vor allem Rosenöl, Geranienöl und Sandelholzöl der Gesichts- und Hautpflege zugeordnet. Das Rosenöl galt seit der Antike als kostbares Pflegeöl für zarte Haut, während dem Sandelholzöl mit seiner cremigen Note seit Langem eine beständige Basis für Pflegemischungen nachgesagt wird. Auch Patchouli- und Ylang-Ylang-Öl gehören traditionell in solche Mischungen der Naturkosmetik. Ätherische Öle nur verdünnt in einem fetten Trägeröl auftragen, für Kinder erst ab 12 Jahren.
Wie bereitet man aus Ringelblume, Hafer oder Leinsamen eine überlieferte Hautpflege zu?
Für den Ringelblumen-Ölauszug werden Calendula-Blüten im Spätsommer in gutes Öl eingelegt und über Wochen an der Sonne gezogen, damit das Pflegeöl den Winter über bereitsteht. Für ein Bad kommen Haferstroh oder die schleimreichen Leinsamen ins Wasser — Pflegerituale, die seit Generationen aus der bäuerlichen Felderwirtschaft weitergegeben werden. Für die Lippen rührt die Imkertradition seit jeher einen Balsam aus Bienenwachs, Sheabutter und gutem Öl in der eigenen Küche.
Woher stammt die überlieferte Pflege trockener Haut mit Ölen und Fetten?
Die Pflege trockener Haut mit pflanzlichen Ölen und Fetten wurzelt in Bauerngarten, Klostermedizin und Imkerei. Die Ringelblumensalbe war über Generationen der Klassiker der Hausapotheke für raue, rissige Hautstellen, der Bienenwachs-Lippenbalsam entstammt der Imkertradition, und die Honig-Gesichtsmaske aus Honig und Quark zählt zu den ältesten häuslichen Naturkosmetiken der Vorratskammer. Solche Rezepte wanderten von Generation zu Generation bis in die heutigen Küchen.
Wann sollte man bei trockener Haut ärztlichen Rat suchen?
Ärztlichen Rat sollte man suchen, wenn die trockene Haut stark juckt, großflächig schuppt oder schmerzhaft einreißt und sich trotz Pflege nicht bessert. Auch gerötete, nässende oder entzündete Stellen, die nicht abheilen, können auf ein Ekzem hinweisen und gehören abgeklärt. Ebenso gehört eine plötzliche, ungewöhnlich starke Hauttrockenheit ohne erkennbaren Anlass oder zusammen mit anderen Beschwerden in ärztliche Hände.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Die trockene Haut juckt stark, schuppt großflächig oder reißt schmerzhaft ein und bessert sich trotz Pflege nicht
  • Gerötete, nässende oder entzündete Stellen, die nicht abheilen (mögliches Zeichen eines Ekzems)
  • Plötzliche, ungewöhnlich starke Hauttrockenheit ohne erkennbaren Anlass oder zusammen mit anderen Beschwerden
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