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Anwendungen

Anwendungen · Naturkosmetik

Körperöl selber machen: Öle & Rezepte.

Für die natürliche Körperpflege greift die überlieferte Hausapotheke zu fetten Pflegeölen wie dem selbst angesetzten Ringelblumen-Ölauszug der Bauerngärten und zu duftenden Begleitern aus der Aromatradition — Geranien-, Patchouli- und Sandelholzöl, die in winzigen Mengen für Duft und Pflegegefühl sorgen. Ätherische Öle gehören dabei stets verdünnt in ein fettes Trägeröl, nie pur auf die Haut; für Kinder erst ab 12 Jahren. Bei dauerhaft gereizter oder entzündeter Haut gehört die Abklärung in ärztliche oder dermatologische Hände.

5 Empfehlungen

Häufige Fragen

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Welche Öle gehören zur überlieferten Körperpflege?
Die häusliche Naturkosmetik greift seit jeher zu fetten Pflegeölen — allen voran dem selbst angesetzten Ringelblumen-Ölauszug der Bauerngärten, der über den Winter für strapazierte Hände und Haut hervorgeholt wurde. Als duftende Begleiter aus der Aromatradition gelten Geranien-, Patchouli- und Sandelholzöl, die in winzigen Mengen für Duft und Pflegegefühl sorgen. Ätherische Öle gehören dabei stets verdünnt in ein fettes Trägeröl, nie pur auf die Haut; für Kinder erst ab 12 Jahren.
Welches ätherische Öl wird der Hautpflege in der Aromatradition zugeordnet?
In der Aromatradition gilt das rosig grüne Geranienöl als pflegender Begleiter für Gesicht und Haut; sein rosennaher Duft machte es zur erschwinglichen Alternative zum kostbaren Rosenöl. Dem tief erdig und holzig duftenden Patchouli wird eine Zuwendung zur reifen, trockenen Haut nachgesagt, während das warm und cremig duftende Sandelholzöl in Indien seit alters Salbungen und Hautpflege begleitete.
Wie setzt man einen Ringelblumen-Ölauszug für die Körperpflege an?
Nach überlieferter Art werden im Spätsommer die geöffneten Calendula-Blüten in ein gutes Pflanzenöl eingelegt und einige Wochen an einem warmen Ort ausgezogen, bis das Öl goldgelb ist. Anschließend wird es abgeseiht und kühl aufbewahrt. Duftende ätherische Öle wie Geranie oder Sandelholz gibt man traditionell nur tropfenweise in ein solches fettes Trägeröl, niemals unverdünnt auf die Haut.
Woher stammt der Brauch, Sandelholz und Patchouli in der Körperpflege zu verwenden?
Sandelholz begleitete in Indien seit alters Salbungen und Hautpflege und galt der Überlieferung nach als mildes Pflegeöl, das lange auf der Haut nachklingt. Patchouli wurde schon im 19. Jahrhundert geschätzt, als man indische Tücher damit parfümierte; von dort fand sein tief erdiger, holziger Duft seinen Weg in Parfümerie und Hautpflege.
Wann sollte man bei der Anwendung von Körperölen ärztlichen Rat suchen?
Zeigen sich nach dem Auftragen anhaltende Hautrötung, Juckreiz oder Ausschlag, kann eine Unverträglichkeit oder Allergie dahinterstehen, und die Anwendung sollte beendet werden. Dauerhaft entzündete, nässende oder rissige Hautstellen, die sich nicht beruhigen, gehören in ärztliche oder dermatologische Hände.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Anhaltende Hautrötung, Juckreiz oder Ausschlag nach dem Auftragen (mögliche Unverträglichkeit oder Allergie)
  • Dauerhaft entzündete, nässende oder rissige Hautstellen, die sich nicht beruhigen
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