Anwendungen · Haut & Haare
Cellulite: Massageöl und Peeling nach altem Brauch.
Bei Cellulite setzt die überlieferte Hautpflege traditionell auf wärmend-anregende Kräuter und Öle: Rosmarin als Einreibung oder Badezusatz, ein frisch angerührtes Kaffeesatz-Peeling für die Massage sowie die nadelig-würzigen Öle von Wacholder und Zypresse, die der Aromatradition nach gern in Massageölen für straffende Bürstenmassagen verwendet werden. Solche Anwendungen gehören zum Brauchtum der Naturkosmetik; bei schmerzhaften Schwellungen oder schweren, geschwollenen Beinen gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Heilkräuter
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Birke
Die jungen Birkenblätter galten über Generationen als das große Durchspülungskraut der Frühjahrskur; von dieser „Blutreinigung“ erhoffte man sich traditionell auch ein frischeres Hautbild. Nur mit reichlich Flüssigkeit trinken, keine Durchspülungskur in Schwangerschaft und Stillzeit und nicht bei Wassereinlagerungen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion.
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Rosmarin
Das wärmende Würzkraut der Klostergärten: Rosmarin wurde traditionell zu Einreibungen, Bädern und dem berühmten „Rosmarinwein“ verarbeitet, und sein frisch-harziger Duft begleitet bis heute die Massage- und Badebräuche der Naturkosmetik.
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Schachtelhalm
Weil der Schachtelhalm große Mengen Kieselsäure einlagert, wurde dem „Zinnkraut“ über Generationen nachgesagt, Haut und Bindegewebe von innen wie von außen zu festigen – als Tee-Kur und als Waschung mit dem abgekühlten Sud. Nur geprüfte Ware verwenden, denn der Sumpfschachtelhalm ist giftig; Tee-Kuren nur mit reichlich Flüssigkeit und nicht in Schwangerschaft und Stillzeit.
Mehr erfahrenHäufige Fragen
5Welche Kräuter und Hausmittel gelten bei Cellulite traditionell als straffende Pflege?
Welches ätherische Öl wird der Cellulite-Pflege zugeordnet?
Wie rührt man ein Kaffeesatz-Peeling an und wendet es an?
Woher stammt der Brauch, Rosmarin und Zypresse für die Beinpflege zu nutzen?
Wann sollte man bei Cellulite ärztlichen Rat suchen?
Wann zum Arzt?
Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:
- Plötzlich geschwollene, schmerzende oder überwärmte Beine (mögliches Zeichen eines Venenleidens)
- Verhärtungen, Druckschmerz oder Hautveränderungen, die rasch zunehmen oder sich entzünden
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