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Anwendungen

Anwendungen · Naturkosmetik

Deo selber machen: natürliche Hausmittel.

Für ein natürliches Deodorant griff die Hausapotheke traditionell zu Salbei als Tee und Waschung, zu Natron als überliefertem Geruchsbinder aus der Speisekammer sowie zum duftenden Zypressenöl. Ein selbst angerührtes Natron-Deo mit Kokosöl und Stärke führt diese Speisekammer-Tradition als cremige Körperpflege fort. In Schwangerschaft und Stillzeit keinen Salbeitee trinken. Bei plötzlich stark verändertem oder über längere Zeit auffälligem Schwitzen empfiehlt sich eine ärztliche Abklärung.

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Häufige Fragen

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Welche Kräuter und Hausmittel gelten bei Schweißgeruch traditionell als natürliches Deodorant?
Die Hausapotheke griff über Generationen zu Salbei als Tee und kühlender Waschung sowie zu Natron als überliefertem Geruchsbinder aus der Speisekammer. In der Volksheilkunde galt der graufilzige Gartensalbei seit jeher als Begleiter bei übermäßigem Schwitzen, während das Natron vom Backregal in die Körperpflege wanderte. In Schwangerschaft und Stillzeit keinen Salbeitee trinken.
Welches ätherische Öl wird der natürlichen Körperpflege zugeordnet?
In der Aromatradition zählen das Salbeiöl mit seiner würzigen, kampferartig frischen Note und das balsamisch duftende Zypressenöl zu den klassischen Begleitern der Haut- und Körperpflege. Das Salbeiöl führt die Tradition der Klostergärten weiter, während das Zypressenöl der Mittelmeer-Heilkunde zugeordnet wird. Für ein Deo, das auf der Haut bleibt, nur Zypressenöl verwenden, nicht das thujonreiche Salbeiöl, und Zypressenöl bei Kindern erst ab 12 Jahren.
Wie rührt man ein natürliches Natron-Deo mit Kokosöl an?
Nach überliefertem Rezept werden Natron und Stärke mit erwärmtem Kokosöl zu einer streichfähigen Creme verrührt und in einen kleinen Tiegel gefüllt. So führt das cremige Deo die alte Speisekammer- und Hausapotheken-Tradition als Körperpflege fort. Wer mag, gibt für den Duft einige Tropfen Zypressenöl hinzu – nicht für Kinder unter 12 Jahren.
Woher stammt der Brauch, Salbei und Natron zur Körperpflege zu verwenden?
Der Salbei trägt seine Geschichte schon im Namen: „Salvia“ leitet sich von lateinisch „salvare“ – retten, bewahren – ab, und über Jahrhunderte galt das Gartenkraut in der Volksheilkunde als Mittel für Mund, Hals und bei starkem Schwitzen. Das Natron wanderte als überlieferter Geruchsbinder aus Küche und Backregal in die Hausapotheke.
Wann sollte man bei verändertem oder starkem Schwitzen ärztlichen Rat suchen?
Ändert sich das Schwitzen plötzlich stark ohne erkennbaren Anlass, belastet anhaltend übermäßiges Schwitzen den Alltag spürbar, oder treten nächtliche Schweißausbrüche mit Fieber, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit hinzu, gehört das in ärztliche Hände. Auch Hautrötungen, Ausschlag oder Reizungen in der Achsel, die nicht abklingen, sollten ärztlich abgeklärt werden.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Plötzlich stark verändertes Schwitzen ohne erkennbaren Anlass wie Hitze oder Anstrengung
  • Anhaltend übermäßiges Schwitzen, das den Alltag spürbar belastet
  • Nächtliches starkes Schwitzen begleitet von Fieber, Gewichtsverlust oder Abgeschlagenheit
  • Hautrötungen, Ausschlag oder Reizungen in der Achsel, die nicht abklingen
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