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Anwendungen

Anwendungen · Naturkosmetik

Natürliche Handpflege: Hausmittel & Öle.

Für die natürliche Handpflege griff man in der Überlieferung zum Ringelblumen-Ölauszug aus dem Bauerngarten, der den Winter über für strapazierte Hände bereitstand. Die Aromatradition ergänzt das rosig-grüne Geranienöl und das warm-harzige Myrrhenöl, das schon in der Klostermedizin zu den Hautölen zählte. Bei Hautveränderungen, die nicht abklingen, schlecht heilenden Stellen oder Anzeichen einer Entzündung gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

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Häufige Fragen

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Welche Hausmittel gehörten traditionell zur Handpflege?
In der bäuerlichen Überlieferung galt der Ringelblumen-Ölauszug seit jeher als das Pflegeöl für raue, arbeitsstrapazierte Hände. Die im Spätsommer angesetzten Calendula-Blüten wurden in Öl ausgezogen und über den Winter aus der Vorratskammer geholt — ein Hausmittel, das über Generationen zur Handpflege gehörte.
Welches ätherische Öl wird der Handpflege zugeordnet?
Die Aromatradition ordnete das blumige, an Rosen erinnernde Geranienöl den Hautpflege- und Gesichtsölen zu und reichte es als Begleiter für Pflegemischungen und Handmassagen. Auch das warm und harzig duftende Myrrhenöl zählte schon in der Klostermedizin zu den überlieferten Hautölen und wurde der Überlieferung nach für strapazierte, rissige Haut geschätzt. Beide Öle nur verdünnt in einem Trägeröl verwenden, für Kinder erst ab 12 Jahren.
Wie setzt man einen Ringelblumen-Ölauszug für die Hände an?
Nach altem Brauch werden die im Spätsommer gesammelten Calendula-Blüten in ein Pflanzenöl eingelegt und über Wochen an einem warmen Ort ausgezogen. Das abgeseihte Öl wurde in dunklen Flaschen aufbewahrt und über den Winter für die Handpflege bereitgehalten. So stand in vielen Bauerngärten ein Vorrat für die kalte Jahreszeit bereit.
Woher stammt der Brauch, die Hände mit Ölen zu pflegen?
Der Ringelblumen-Ölauszug hat seine Wurzeln in den Bauerngärten, wo die Blüten des Spätsommers für die kalte Jahreszeit haltbar gemacht wurden. Das Myrrhenharz wiederum zählte bereits in der Klostermedizin zu den geschätzten Hautölen. Beide Stränge — Garten und Kloster — flossen in die überlieferte Handpflege ein.
Wann sollte man bei Hautveränderungen an den Händen ärztlichen Rat suchen?
Risse oder Wunden an den Händen, die nicht abheilen oder sich entzünden, gehören ärztlich abgeklärt. Ebenso ratsam ist eine Abklärung bei anhaltend geröteten, juckenden oder schuppenden Stellen, die sich trotz Pflege ausbreiten, oder bei Hautveränderungen, die nach dem Kontakt mit einem neuen Pflegeprodukt auftreten und auf eine Kontaktallergie hindeuten können.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Risse oder Wunden an den Händen, die nicht abheilen oder sich entzünden
  • Anhaltend gerötete, juckende oder schuppende Hautstellen, die sich trotz Pflege ausbreiten
  • Hautveränderungen, die nach Kontakt mit einem neuen Pflegeprodukt auftreten (mögliche Kontaktallergie)
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