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Anwendungen

Anwendungen · Naturkosmetik

Haarkur selber machen: Öle & Rezepte.

Für die natürliche Haarpflege greift die überlieferte Naturkosmetik traditionell zur Klettenwurzel, aus der das klassische Klettenwurzelöl gewonnen wurde, sowie zu duftenden Begleitern wie Teebaumöl für die Kopfhaut und Ylang-Ylang-Öl für Glanz und Pflege. Diese Hausmittel gehören zum alten Schatz der Frühjahrs- und Schönheitskuren. Bei starkem Haarausfall, juckender oder entzündeter Kopfhaut gehört die Ursache in ärztliche Abklärung.

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Häufige Fragen

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Welche Hausmittel gehören traditionell zur Haarpflege?
In der überlieferten Naturkosmetik zählt vor allem das Klettenwurzelöl seit jeher zu den klassischen Haarpflegemitteln — ein Auszug der zerkleinerten Pfahlwurzel der Großen Klette in Öl, der Kopfhaut und Haar gleichermaßen zugedacht war. Ergänzt wurde dieser alte Schatz der Frühjahrs- und Schönheitskuren gern um duftende ätherische Öle.
Welches ätherische Öl wird der Haar- und Kopfhautpflege zugeordnet?
In der Aromatradition wird das Teebaumöl mit seinem herben, durchdringenden Duft seit jeher einer klärenden Kopfhautpflege nachgesagt und gern in selbst gemachte Haarkuren gegeben. Dem süßlich duftenden Ylang-Ylang-Öl, der „Blume der Blumen“, wird traditionell die Pflege für glänzendes Haar zugeschrieben.
Wie wurde Klettenwurzelöl traditionell zubereitet?
Nach überliefertem Brauch wird die zerkleinerte Klettenwurzel in einem Pflanzenöl ausgezogen, sodass ein Wurzelölauszug für Kopfhaut und Haar entsteht. Für eine duftende Haarkur galt es als üblich, dem Öl einige Tropfen Teebaumöl oder Ylang-Ylang-Öl beizugeben und die Mischung in Kopfhaut und Längen einzuarbeiten. Beide ätherischen Öle nur sparsam und verdünnt verwenden, für Kinder erst ab 12 Jahren.
Woher stammt der Brauch der duftenden Haaröle?
Das Klettenwurzelöl gehörte in Europa seit jeher zu den Frühjahrs- und Schönheitskuren und zum alten Schatz der Haushaltspflege. Das Ylang-Ylang-Öl wiederum stammt von den Tropeninseln seiner Herkunft, wo es traditionell zu duftenden Haarölen und Pflegemischungen für glänzendes Haar gehörte.
Wann sollte man bei Haarausfall oder Kopfhautbeschwerden ärztlichen Rat suchen?
Plötzlicher oder büschelweiser Haarausfall, kahle runde Stellen sowie eine anhaltend juckende, schuppende, gerötete oder nässende Kopfhaut gehören in ärztliche Abklärung. Auch wenn Haarausfall zusammen mit Müdigkeit, Gewichtsveränderung oder anderen Krankheitszeichen auftritt, sollte die Ursache ärztlich untersucht werden.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Plötzlicher oder büschelweiser Haarausfall sowie kahle, runde Stellen
  • Anhaltend juckende, schuppende, gerötete oder nässende Kopfhaut
  • Haarausfall zusammen mit Müdigkeit, Gewichtsveränderung oder anderen Krankheitszeichen
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