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Heilsteine

Heilstein · Gestein (Silikat-Gemenge)

Unakit.

Gesteinsgemenge aus Epidot, Orthoklas-Feldspat und Quarz

Unakit ist ein grün-rosa geflecktes gestein: moosgrüne epidot-partien neben rosa bis lachsfarbenem feldspater Heilstein aus der Mineralklasse der Gestein (Silikat-Gemenge) (Mohshärte 6.5). In der Tradition wird er den Chakren Herzchakra, Wurzelchakra zugeordnet.

Von Ralf Kluth · Zuletzt redaktionell geprüft:

Steinheilkunde Herz & Erdung Ausgleich & Balance Schmuck & Amulett
Farbe
Grün-rosa geflecktes Gestein: moosgrüne Epidot-Partien neben rosa bis lachsfarbenem Feldspat
Mineralklasse
Gestein (Silikat-Gemenge)
Zusammensetzung
Gesteinsgemenge aus Epidot, Orthoklas-Feldspat und Quarz
Mohshärte
6.5
Kristallsystem
Monoklin (Epidot, Feldspat) & trigonal (Quarz)
Vorkommen
USA, Südafrika, China
Unakit — Kristall-Illustration im Herbarium-Stil

Traditionelle Zuordnung

Chakren

Herzchakra Wurzelchakra

Tierkreiszeichen

Skorpion Steinbock

Zuordnungen nach Tradition & Überlieferung.

Auf dieser Seite13Abschnitte
  1. 01 Häufige Fragen
  2. 02 Geschichte
  3. 03 Überlieferte Wirkung auf den Körper
  4. 04 Überlieferte Wirkung auf die Seele
  5. 05 Basiswissen
  6. 06 Farbe & Optik
  7. 07 Mineralogie
  8. 08 Vorkommen
  9. 09 Chakren & Sternzeichen
  10. 10 Anwendung
  11. 11 Pflege
  12. 12 Querverweise
  13. 13 Quellen & Literatur

Häufige Fragen

Woher stammt die grüne und rosafarbene Färbung des Unakits?
Der Unakit ist kein einzelnes Mineral, sondern ein Gestein aus drei Bausteinen. Das kräftige Grün liefert der Epidot, ein eisenhaltiges Silikat; das zarte Rosa bis Lachston stammt vom Orthoklas, einem Feldspat; dazwischen liegt heller, oft fast farbloser Quarz. Erst das Nebeneinander dieser Bestandteile ergibt die typische Sprenkelung, bei der kein Stein dem anderen gleicht.
Wie wird Unakit in der Steinheilkunde verwendet?
In der Steinheilkunde gilt der Unakit als Stein für Herz und Erdung. Traditionell trägt man ihn als Anhänger, Armband oder glatten Handschmeichler bei sich, legt ihn bei der Meditation auf die Brustmitte oder nimmt ihn in Momenten der Anspannung bewusst in die Hand. Die Überlieferung verbindet ihn mit Geduld, dem sanften Loslassen von Vergangenem und dem allmählichen Zu-Kräften-Kommen nach anstrengenden Zeiten.
Welchem Chakra ist Unakit zugeordnet?
In der Chakrenlehre wird der Unakit dem Herzchakra und dem Wurzelchakra zugeordnet. Seine grüne und rosa Färbung korrespondiert mit den Farben, die dem Herzchakra traditionell zugeschrieben werden, während sein erdiger, undurchsichtiger Charakter ihn mit dem Wurzelchakra verbindet. In der Überlieferung gilt er darum als Stein, der die Themen Herz und Erdung zusammenführen soll.
Wie reinige und lade ich Unakit auf?
Zur physischen Reinigung genügt lauwarmes Wasser ohne Seife; energetisch legt man ihn in der Tradition über Nacht auf Hämatit-Trommelsteine oder reinigt ihn im Kräuterrauch. Aufgeladen wird er der Überlieferung nach bei zunehmendem Mond auf der Fensterbank, gern im Erdzeichen Stier. Mit einer Mohshärte um 6 bis 7 ist der Unakit robust genug für den täglichen Gebrauch.

Geschichte

Der Name Unakit ist jung – jünger als der fast aller anderen Heilsteine. Der US-amerikanische Geologe Frank Hall Bradley beschrieb das grün-rosa Gestein im Jahr 1874 und benannte es nach den Unaka-Bergen, einem Abschnitt der südlichen Appalachen an der Grenze zwischen Tennessee und North Carolina.

Der Bergname selbst reicht weiter zurück: Er stammt aus der Sprache der Cherokee, in der „unega” so viel wie „weiß” bedeutet. Darin liegt ein reizvoller Widerspruch – der Stein, der diesen Namen erbte, leuchtet grün und rosa, nicht weiß. Getauft wurde er also nach dem hellen, dunstverhangenen Höhenzug, nicht nach seiner eigenen Farbe.

Geologisch ist der Unakit ein umgewandelter Granit. In einem ursprünglich hellen Granit wurde ein Teil des Feldspats durch heiße, mineralreiche Lösungen in grünen Epidot verwandelt – ein Vorgang, den Fachleute Epidotisierung nennen. Zurück blieb das charakteristische Gemenge aus grünem Epidot, rosafarbenem Feldspat und hellem Quarz.

Weil der Stein erst im 19. Jahrhundert seinen Namen erhielt, sucht man ihn in den mittelalterlichen Steinbüchern vergebens: Bei Plinius oder Hildegard von Bingen taucht er nicht auf. Seine Zuschreibungen in der Steinheilkunde stammen darum aus jüngerer Zeit – aus dem 20. Jahrhundert, das den zweifarbigen Stein wegen seiner beiden Töne rasch mit den Themen Herz und Erdung verband.

Als zäher, gut polierbarer Schmuckstein fand der Unakit schnell Verbreitung. Aus den Flusskiesen der Appalachen aufgelesen, wurde er zu Ketten, Kugeln, Eiern, Anhängern und Trommelsteinen verarbeitet und wird bis heute vor allem als dekorativer Schmuck- und Handschmeichlerstein geschätzt.

Überlieferte Wirkung auf den Körper

Hinweis: Die folgenden Beschreibungen beruhen auf überlieferten Traditionen der Steinheilkunde und Volksheilkunde. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

Die Steinheilkunde ordnet den Unakit den langsamen, aufbauenden Vorgängen zu – dem allmählichen Wiedergewinnen von Kraft nach einer Zeit der Schwäche. Seine überlieferten Anwendungsfelder kreisen weniger um akute Beschwerden als um das geduldige Wiederaufrichten.

An erster Stelle steht die Genesung. Traditionell wird der Unakit als Begleiter in Phasen der Erschöpfung und der Rekonvaleszenz beschrieben, in denen der Körper Schritt für Schritt wieder zu Kräften kommen soll. Man legt ihn dazu auf den Bauch oder trägt ihn als Handschmeichler bei sich. Seine Zuschreibung als „Stein der geduldigen Genesung” reicht in die frühe Steinheilkunde des 20. Jahrhunderts zurück und wird bis heute weitergereicht.

Eng damit verbunden ist das Thema der körperlichen Anspannung. Wenn die Schultern nach einem langen Tag hart bleiben und der Körper nicht loslassen mag, rät die Überlieferung, einen glatten, in der Hand angewärmten Unakit auf die verspannte Stelle zu legen oder ihn einfach zu umschließen – das Innehalten selbst gehört zur überlieferten Anwendung.

Weil sein grüner Epidot in der volksheilkundlichen Farbdeutung für Wachstum und Erneuerung steht, gilt der Unakit darüber hinaus als Stein, der die stillen Regenerationsphasen des Körpers sinnbildlich begleiten soll – etwa in der Zeit nach einer Erkältung, wenn der Alltag noch bleiern in den Gliedern liegt. So wird der einst rein mineralogisch beschriebene Stein bis heute als geerdeter Begleiter ruhiger Erholung gepflegt.

Überlieferte Wirkung auf die Seele

Hinweis: Die folgenden Beschreibungen beruhen auf überlieferten Traditionen der Steinheilkunde. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

Im seelischen Bereich gilt der Unakit als Stein des sanften Ausgleichs. Seine grün-rosa Sprenkelung liest die Steinheilkunde geradezu wie ein Bild: das Grün für Erdung und Wachstum, das Rosa für Herz und Zuwendung – ein Stein, der Herz und Boden miteinander verbinden soll.

Sein bekanntestes Thema ist das Loslassen. Der Überlieferung nach begleitet der Unakit Menschen, die Vergangenes hinter sich lassen möchten – alte Kränkungen, festgefahrene Gewohnheiten oder eine Trauer, die sich nicht lösen will. Er soll dabei helfen, nach und nach Frieden mit dem Gewesenen zu schließen, ohne die Gefühle zu überstürzen. Gerade in Phasen des Abschieds wird ihm nachgesagt, ein stiller, geduldiger Begleiter zu sein.

Daran knüpft das Thema Geduld an. Als „Stein der langsamen Schritte” wird der Unakit denen zugeordnet, die Ergebnisse erzwingen wollen und an der eigenen Ungeduld leiden. Er soll zu einer gelasseneren, zuversichtlicheren Grundhaltung ermutigen und in trüben, gedrückten Stimmungen einen Rest Hoffnung wachhalten – nicht aufputschend, sondern beharrlich wie das Wachsen einer Pflanze.

So jung der Name ist, so beständig hat sich der Unakit in der Steinheilkunde des letzten Jahrhunderts gehalten: Als Stein für Herz und Erdung wird er von Sammler zu Sammler weitergereicht und liegt manchem noch heute als Handschmeichler in der Jackentasche.

Basiswissen

Kaum ein Stein trägt seine Zusammensetzung so sichtbar zur Schau wie der Unakit: grün und rosa gesprenkelt, als hätte jemand Moos und Lachs in ein helles Gestein gerührt. Seinen Namen verdankt er nicht dieser Färbung, sondern den Unaka-Bergen der Appalachen, wo der US-Geologe Frank Hall Bradley das Gestein 1874 erstmals beschrieb.

In der Steinheilkunde gilt der Unakit als Stein für Herz und Erdung. Traditionell greift man zu ihm, wenn Vergangenes schwer loszulassen ist, wenn Ungeduld an den Nerven zehrt oder wenn nach einer anstrengenden Zeit die Kraft nur langsam zurückkehrt. Seine zwei Farben deutet die Überlieferung als Zusammenspiel von Herz (Rosa) und Boden (Grün) – als Einladung, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen und das Herz dabei nicht zu vergessen.

Mineralogisch ist der Unakit kein einzelnes Mineral, sondern ein Gestein: ein umgewandelter Granit aus grünem Epidot, rosa bis lachsfarbenem Orthoklas-Feldspat und hellem Quarz. Aus dem Zusammenspiel dieser drei Bestandteile ergibt sich seine Gesamthärte von etwa 6 bis 7 – robust genug, um zu Schmuck und Trommelsteinen verarbeitet zu werden.

Farbe & Optik

Das Markenzeichen des Unakits ist sein zweifarbiges, geflecktes Erscheinungsbild. Auf engem Raum treffen ein moosiges bis olivfarbenes Grün und ein zartes Rosa bis kräftiges Lachston aufeinander, dazwischen leuchten hellere, oft fast farblose Bereiche auf. Diese Sprenkelung ist bei jedem Stück anders verteilt – kein Unakit gleicht dem anderen.

Die Farben stammen von den drei Bestandteilen des Gesteins: Das Grün liefert der Epidot, dessen Eisengehalt die Farbe hervorruft, das Rosa der Orthoklas-Feldspat, die hellen Partien der Quarz. Je nach Fundort und Block überwiegt mal das Grün, mal das Rosa; manche Stücke wirken beinahe zweigeteilt, andere fein durchmischt wie ein gesprenkeltes Ei.

Anders als Bergkristall oder Amethyst bildet der Unakit keine frei gewachsenen Kristallspitzen. Als körniges Gestein ist er undurchsichtig und entfaltet seine Schönheit erst unter der Hand des Schleifers: Poliert zeigt sich ein seidiger bis leicht glänzender Schimmer, der die Farbkontraste besonders satt hervortreten lässt. Am schönsten kommt das Muster auf Trommelsteinen, Cabochons, Kugeln und Anhängern zur Geltung.

Zu Verwechslungen kommt es selten, denn die grün-rosa Kombination ist unter den gängigen Schmucksteinen fast einzigartig. Am ehesten lässt sich der Unakit mit stark epidothaltigen Gesteinen anderer Fundorte verwechseln, die aber meist den charakteristischen rosa Feldspat vermissen lassen.

Mineralogie

Streng genommen ist der Unakit kein Mineral, sondern ein Gestein – genauer ein umgewandelter Granit. In einem ursprünglich hellen Granit wurde ein Teil des Feldspats durch die sogenannte Epidotisierung in grünen Epidot überführt. Zurück blieb ein festes Gemenge aus drei Hauptbestandteilen mit jeweils eigenem Kristallsystem.

EigenschaftWert
GesteinstypUmgewandelter Granit (Epidotisierung)
HauptbestandteileEpidot, Orthoklas-Feldspat, Quarz
KristallsystemMonoklin (Epidot, Feldspat) · trigonal (Quarz)
Mohshärte6–7
TransparenzUndurchsichtig (opak)
BruchUneben, körnig
StrichfarbeWeiß bis grünlichgrau

Der grüne Anteil ist Epidot, ein Kalzium-Aluminium-Eisen-Silikat, das im monoklinen System kristallisiert; sein Eisengehalt gibt dem Unakit das kräftige Grün. Der rosa bis lachsfarbene Anteil ist Orthoklas, ein Kalifeldspat mit der Formel KAlSi₃O₈, ebenfalls monoklin. Die hellen, oft farblosen Partien schließlich sind Quarz (SiO₂), der im trigonalen System kristallisiert.

Weil in diesem Gemenge Minerale unterschiedlicher Härte nebeneinanderliegen – Epidot und Feldspat etwas weicher, Quarz etwas härter –, gibt man die Gesamthärte des Gesteins mit rund 6 bis 7 auf der Mohsskala an. Sein körniges, dicht verwachsenes Gefüge macht den Unakit zäh und bruchfest; der spürbar höhere Epidot-Anteil lässt ihn zudem oft etwas schwerer in der Hand liegen als einen reinen Quarzstein gleicher Größe.

Vorkommen

Die namengebenden und historisch ersten Vorkommen liegen in den USA: in den Unaka-Bergen und weiteren Abschnitten der Appalachen, wo der Unakit als Festgestein ansteht und auch als Geröll aus den Flussläufen gesammelt wird. Diese Appalachen-Funde gaben dem Stein im 19. Jahrhundert seinen Namen.

Ein bedeutender Lieferant für den heutigen Schmuck- und Trommelstein-Handel ist Südafrika, dessen Material für seine gleichmäßige, kräftige Grün-Rosa-Zeichnung geschätzt wird. Auch China zählt zu den Förderländern und trägt einen erheblichen Teil des im Handel erhältlichen Unakits bei.

Da der Unakit ein vergleichsweise robustes, häufig zu Massenware verarbeitetes Gestein ist, stammt ein Großteil der angebotenen Trommelsteine und Cabochons aus diesen drei Regionen – den USA, Südafrika und China.

Chakren & Sternzeichen

In der Chakrenlehre wird der Unakit gleich zwei Energiezentren zugeordnet: dem Herzchakra (Anahata) und dem Wurzelchakra (Muladhara). Seine grüne und rosa Färbung korrespondiert mit den Farben, die dem Herzchakra traditionell zugeschrieben werden – dem Zentrum von Mitgefühl, Ausgleich und Zuwendung. Sein erdig-undurchsichtiger, geröllhafter Charakter verbindet ihn zugleich mit dem Wurzelchakra, das für Erdung, Halt und Sicherheit steht.

Genau in dieser Doppelrolle liegt für die Steinheilkunde der besondere Reiz des Unakits: Er soll die weiche, offene Herzenergie mit der ruhigen Bodenständigkeit des Wurzelchakras verbinden. In der Meditation wird er darum mal auf die Brustmitte, mal in den Bereich des Unterbauchs gelegt, um beide Ebenen anzusprechen.

Sternzeichen-Zuordnung:

  • Skorpion (24. Oktober – 22. November): Dem transformationsfreudigen Skorpion gilt der Unakit als Stein des behutsamen Wandels. Er soll ihn dabei begleiten, Vergangenes loszulassen und alte Verstrickungen Schritt für Schritt hinter sich zu lassen.
  • Steinbock (22. Dezember – 20. Januar): Dem beharrlichen Steinbock wird der Unakit als Stein der Geduld nahegelegt. Er soll die Fähigkeit unterstützen, langfristige Ziele in Ruhe zu verfolgen, ohne sich von der Ungeduld treiben zu lassen.

Anwendung

Auflegen: Die direkteste Anwendung in der Steinheilkunde ist das Auflegen. Traditionell wird der Unakit flach auf die Brustmitte (Herzchakra) gelegt, um dort einige Minuten zu verbleiben; für die erdende Wirkung platziert man ihn stattdessen im Bereich des Unterbauchs. Bei verspannten Schultern rät die Überlieferung, einen glatten, angewärmten Trommelstein auf die betroffene Stelle zu legen.

Handschmeichler: Als flach geschliffener Trommelstein begleitet der Unakit gut durch den Tag. In der Steinheilkunde wird empfohlen, ihn in Momenten von Anspannung oder Ungeduld bewusst in die Hand zu nehmen und die kühle, glatte Oberfläche zu spüren – das kurze Innehalten ist Teil der überlieferten Anwendung.

Edelsteinwasser: Als Gemenge aus beständigen Silikaten (Epidot, Feldspat, Quarz) gilt der Unakit als chemisch stabil und wasserunlöslich. Traditionell wird ein gereinigter Stein für einige Stunden in eine Glaskaraffe mit Trinkwasser gelegt. Wer sichergehen möchte, greift zur indirekten Methode: Der Stein steht dabei in einem Glasgefäß, das seinerseits ins Wasser gestellt wird.

Meditation: Für die Meditation wird der Unakit gern in die Hand genommen oder auf die Brustmitte gelegt. Sein zweifarbiges Muster lädt in der Überlieferung dazu ein, sich beide Themen zugleich zu vergegenwärtigen – das offene Herz und den festen Boden unter den Füßen.

Schmuck: Als Anhänger, Armband, Kette oder Ohrring getragen, begleitet der Unakit unauffällig durch den Alltag. In der Steinheilkunde wird empfohlen, ihn nah am Körper zu tragen, idealerweise als Anhänger auf Herzhöhe. Seine Mohshärte von 6 bis 7 macht ihn ausreichend widerstandsfähig für den täglichen Gebrauch.

Pflege

Reinigung: Der Unakit wird unter fließendem, lauwarmem Wasser ohne Seife gereinigt. In der energetischen Tradition legt man ihn zusätzlich über Nacht auf Hämatit-Trommelsteine oder reinigt ihn im Rauch von Kräutern wie Salbei.

Aufladung: Traditionell lädt man den Unakit bei zunehmendem Mond auf der Fensterbank auf, besonders gern, wenn der Mond im Erdzeichen Stier steht – die Überlieferung verbindet das wachsende Licht mit den Themen Geduld und stiller Erneuerung. Lange pralle Mittagssonne sollte er meiden, damit der rosa Feldspat über die Jahre nicht an Frische verliert.

Aufbewahrung: Mit einer Mohshärte von 6 bis 7 ist der Unakit im Alltag unempfindlich. In der Schmuckschatulle sollte er dennoch getrennt von deutlich härteren Steinen wie Topas oder Bergkristall liegen, um Kratzer zu vermeiden; weichere Steine wiederum schützt man besser vor ihm. Ein weicher Stoffbeutel ist ideal.

Querverweise

  • Verwandte Heilsteine: Rhodonit (rosa-schwarzer Verwandter, in der Tradition ebenfalls Herz und Erdung sowie dem Loslassen von Vergangenem zugeordnet), Aventurin (grüner Quarz, teilt die Zuordnung zum Herzchakra), Rosenquarz (der rosa Herzstein schlechthin)
  • Ergänzende Kräuter: Johanniskraut (in der Volksheilkunde der Klassiker für trübe Stimmungen), Melisse (traditionell für unruhige, schwere Abende), Rosmarin (überlieferter Begleiter, wenn nach einer Schwächephase die Kraft zurückkehren soll)
  • Ätherische Öle: Geranienöl (harmoniert in der Aromatradition mit den ausgleichenden Herz-Themen des Unakits), Rosenöl (in der Überlieferung der Duft für Herz und Abschied), Patchouliöl (der erdig-warme Duft der Bodenständigkeit)
  • Ergänzende Hausmittel: Melissentee (überliefertes Ritual für ruhige Abende), Lavendel-Badesalz (traditionelles Entspannungsbad zum Loslassen), Kirschkernkissen (im Hausgebrauch die warme Auflage für verspannte Schultern)
  • Passende Anwendungs-Themen: Anspannung, Erschöpfung, Stimmungstief, Trauer
  • Chakra-Verwandtschaft: Andere Steine des Herzchakras sind Rosenquarz und Aventurin; für die erdende Seite des Wurzelchakras steht ihm Hämatit nahe.

Quellen & Literatur

  • Walter Schumann: „Edelsteine und Schmucksteine“ — Mineralogisches Standardwerk (BLV Verlag) zu Eigenschaften, Vorkommen und Verwechslungen der Schmuckgesteine.
  • Michael Gienger: „Lexikon der Heilsteine“ — Modernes Standardwerk der Steinheilkunde mit Monografien zu den gängigen Heil- und Schmucksteinen.
  • Rudolf Duda, Luboš Rejl: „Der große Bildatlas der Mineralien“ — Bebildertes Nachschlagewerk zu Mineralien und Gesteinen mit Einordnung von Zusammensetzung und Fundorten.
Die beschriebenen Wirkungen von Heilsteinen entstammen jahrhundertealter Tradition und Überlieferung; eine medizinische Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung.

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