Anwendungen · Verdauung
Übelkeit: Hausmittel & Heilkräuter.
Bei flauem Magen und Übelkeit greift die Volksheilkunde traditionell zur wärmenden Ingwerwurzel und zur Pfefferminze – als Ingwertee, als Tasse Minztee nach dem Essen oder als zitroniges Morgenwasser. Die Aromatradition ergänzt würziges Ingweröl und frisch-mentholiges Pfefferminzöl als Düfte für unterwegs. Bei anhaltender, heftiger oder von weiteren Beschwerden begleiteter Übelkeit gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Heilkräuter
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Fenchel
Im Mittelalter kauten Fastende die süßlich duftenden Fenchelsamen, um den knurrenden Magen zu besänftigen. Als milder Tee zählt der Fenchel bis heute zu den Hausbräuchen bei flauem Magen.
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Ingwer
Die wärmende Wurzel schlechthin: In der Volksheilkunde Asiens und Europas wurde der Ingwerknolle seit Jahrtausenden eine Art für den flauen Magen nachgesagt – vom Gewürzschrank der Klosterapotheke bis zum Scharftrunk auf Reisen.
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Pfefferminze
Traditionell gilt die Pfefferminze als das Kraut für Magen und Kopf; die Tasse Minztee nach schwerem Essen gehört seit dem 17. Jahrhundert zu den festen Bräuchen der Hausapotheke.
Mehr erfahrenHausmittel
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Ingwertee
Der überlieferte Wärmetrunk aus frischer Ingwerwurzel – in der kalten Jahreszeit und unterwegs heiß aufgegossen, wie ihn die Hausmedizin seit Generationen reicht.
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Zitronenwasser
Der überlieferte Morgentrunk aus Zitrone und stillem Wasser: Das schlichte Glas hatte seinen Platz am Nachttisch, auf Reisen und nach üppigem Essen.
Mehr erfahrenHäufige Fragen
5Welche Kräuter und Hausmittel gelten bei Übelkeit traditionell als Begleiter?
Welches ätherische Öl wird bei Übelkeit der Aromatradition zugeordnet?
Wie bereitet man einen überlieferten Ingwertee zu?
Woher stammt der Brauch, bei flauem Magen Zitronenwasser oder Minztee zu reichen?
Wann sollte man bei Übelkeit ärztlichen Rat suchen?
Wann zum Arzt?
Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:
- Die Übelkeit hält länger als ein bis zwei Tage an oder kehrt immer wieder
- Begleitend treten heftiges Erbrechen, anhaltender Durchfall oder Zeichen von Flüssigkeitsmangel auf
- Starke Bauch- oder Brustschmerzen, hohes Fieber oder Blut im Erbrochenen
- Übelkeit nach einem Sturz oder Kopfanprall, mit Kopfschmerzen, Schwindel oder Sehstörungen
- Übelkeit in der Schwangerschaft, die so stark ist, dass kaum Essen oder Trinken bei sich bleibt
- Anhaltende Übelkeit nach Beginn neuer Medikamente
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