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Anwendungen

Anwendungen · Stimmung & Gemüt

Ängstlichkeit: Schutzsteine, Kräuter & Düfte.

Für ängstliche Stunden kennt die Steinheilkunde vor allem Schutzsteine: den Schwarzen Turmalin, den Obsidian und den Rauchquarz als erdende Begleiter, dazu den Aquamarin, den Seefahrer gegen die Furcht vor den Wogen trugen. Die Volksheilkunde ergänzt die Passionsblume als mildes Nervenkraut für unruhige Tage. Aus der Aromatradition kommen Bergamotte- und Neroliöl hinzu. Wenn Ängste den Alltag dauerhaft einengen oder mit körperlichen Beschwerden einhergehen, gehört das in ärztliche Hände.

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Häufige Fragen

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Welche Schutzsteine wurden früher in ängstlichen Stunden getragen?
In der Steinheilkunde galten seit jeher dunkle, erdende Steine als Begleiter in ängstlichen Stunden: Dem Schwarzen Turmalin, dem Obsidian und dem Rauchquarz wird eine abschirmende, Halt gebende Art nachgesagt. Der Aquamarin begleitete der Überlieferung nach die Seefahrer gegen die Furcht vor den Wogen, und der schwarze Gagat galt als Trauer- und Schutzstein in Zeiten von Kummer.
Welches Kraut nennt die Volksheilkunde bei Ängstlichkeit?
In der Volksheilkunde zählt vor allem die Passionsblume zu den milden Nervenkräutern für angespannte, ruhelose Tage. Ihr blühendes Kraut kam im 17. Jahrhundert als Apothekenpflanze aus dem Südosten Nordamerikas nach Europa und wurde seither als Tee und Tinktur gereicht, wenn die innere Unruhe überhandnahm.
Welches ätherische Öl wird ängstlichen Stunden zugeordnet?
Die Aromatradition ordnet ängstlichen, unruhigen Stunden vor allem den feinen, zitronigen Duft der Bergamotte zu, der in seiner Heimat Kalabrien seit jeher als aufhellender Stimmungsbote galt. Auch das honigsüße Öl der Orangenblüte, das Neroliöl, wurde im Orient bei Kummer und Unruhe gereicht und der Aromatradition nach geschätzt, wenn die Gedanken keine Ruhe finden.
Wie wurde die Passionsblume traditionell als Tee zubereitet?
Überliefert ist das blühende Kraut der Passionsblume als Aufguss, mit heißem Wasser übergossen und gern am Abend gereicht. Neben dem Tee war auch eine Tinktur gebräuchlich, wenn ruhelose Tage nicht enden wollten.
Wann sollte man bei anhaltender Angst ärztlichen Rat suchen?
Halten die Ängste über Wochen an, kehren immer wieder oder schränken Alltag, Arbeit und Beziehungen spürbar ein, gehört das in ärztliche Hände. Das gilt ebenso für plötzliche Angstanfälle mit Herzrasen, Atemnot oder Brustenge sowie für eine anhaltend gedrückte Stimmung mit Rückzug. Treten Gedanken an Selbstverletzung oder daran auf, nicht mehr leben zu wollen, ist umgehend Hilfe zu suchen.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Die Ängste halten über Wochen an, kehren immer wieder oder schränken Alltag, Arbeit und Beziehungen spürbar ein
  • Plötzliche Angstanfälle mit Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder Brustenge (ärztliche Abklärung der körperlichen Ursachen)
  • Die Angst geht mit anhaltend gedrückter Stimmung, Rückzug oder Schlaflosigkeit einher
  • Vermeidungsverhalten, das den Bewegungsradius zunehmend einengt
  • Gedanken an Selbstverletzung oder daran, nicht mehr leben zu wollen — dann umgehend Hilfe suchen
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