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Die Inhalte auf altes-wissen.org dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultiere bei gesundheitlichen Beschwerden immer eine Ärztin oder einen Arzt.

Anwendungen

Anwendungen · Schwangerschaft & Stillzeit

Kräuter & Öle in der Schwangerschaft meiden.

In der Schwangerschaft nicht anwenden: Muskatellersalbeiöl und Salbeiöl – weder auf der Haut noch über die Raumluft – sowie Wacholder als Tee, Kur oder zum Kauen der Beeren. Auch auf starken Salbeitee in dieser Zeit verzichten. Die Klostermedizin und die alte Frauenkunde zählten Salbei und Muskatellersalbei zu den kräftigen Frauenkräutern, die man Schwangeren nicht reichte. Jede Anwendung von Kräutern, Kräutertees oder ätherischen Ölen in der Schwangerschaft vorab mit Hebamme oder Ärztin klären.

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Häufige Fragen

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Welche Kräuter und ätherischen Öle sind in der Schwangerschaft zu meiden?
In der Schwangerschaft nicht anwenden: Muskatellersalbeiöl und Salbeiöl, auch nicht über die Raumluft, sowie Wacholder als Tee, Kur oder zum Kauen der Beeren. Auch auf starken Salbeitee in dieser Zeit verzichten. Viele weitere Kräuter und Öle sind in der Schwangerschaft ebenfalls ungeeignet – jede Anwendung vorab mit Hebamme oder Ärztin klären.
Welches ätherische Öl galt in der alten Frauenkunde als besonders kräftig?
Das schwere, einhüllende Muskatellersalbeiöl galt in der Überlieferung als besonders kräftiges Öl der Frauenheilkunde. Die Klostermedizin zählte auch den würzigen Salbei zu den starken Frauenkräutern, dessen thujonreiches Öl als durchdringend beschrieben wurde. Beide Öle in der Schwangerschaft nicht anwenden.
Warum wird Muskatellersalbeiöl in der Schwangerschaft nicht angewendet?
Muskatellersalbeiöl in der gesamten Schwangerschaft nicht anwenden, in keinem Drittel und weder auf der Haut noch über die Raumluft. In der alten Frauenkunde galt es als besonders kräftiges Öl rund um den Zyklus – genau deshalb gehört es nicht in diese Zeit. Einen versehentlichen Gebrauch in größerer Menge mit Hebamme oder Ärztin besprechen.
Warum zählten Salbei und Muskatellersalbei zu den überlieferten Frauenkräutern?
Die Klostermedizin und die alte Frauenkunde ordneten Salbei und Muskatellersalbei seit jeher dem weiblichen Zyklus zu und führten sie als kräftige Frauenkräuter. Ihre Öle in der Schwangerschaft nicht anwenden – das thujonreiche Salbeiöl ebenso wie das Muskatellersalbeiöl.
Wann sollte man in der Schwangerschaft ärztlichen Rat suchen?
Jede geplante Anwendung von Kräutern, Kräutertees oder ätherischen Ölen in der Schwangerschaft gehört vorab in die Hände von Hebamme oder Ärztin. Ärztlicher Rat ist ebenso angezeigt bei versehentlichem Gebrauch eines gemiedenen Krauts in größerer Menge, bei vorzeitigen Wehen, ziehenden Unterleibsschmerzen, Blutungen oder ungewohntem Ausfluss sowie bei plötzlichem Unwohlsein, Hautreaktionen oder Kreislaufbeschwerden nach der Anwendung eines Öls.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Jede geplante Anwendung von Kräutern, Kräutertees oder ätherischen Ölen in der Schwangerschaft vorab mit Hebamme oder Ärztin abklären
  • Versehentlicher Gebrauch eines gemiedenen Krauts oder Öls in größerer Menge
  • Vorzeitige Wehen, ziehende Unterleibsschmerzen oder ungewohnte Krämpfe
  • Blutungen oder ungewohnter Ausfluss in der Schwangerschaft
  • Plötzliches Unwohlsein, Hautreaktionen oder Kreislaufbeschwerden nach Anwendung eines ätherischen Öls
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