Anwendungen · Schwangerschaft & Stillzeit
Schlaf in der Schwangerschaft: Düfte & Bräuche.
Für den Schlaf in der Schwangerschaft setzt die Volksheilkunde auf Düfte statt Tees: das Lavendelsäckchen mit getrockneten Blüten am Kopfkissen, den süßen Schalenduft des Mandarinenöls und Neroli, den Duft der Orangenblüte. Beide Öle nur als Duft verwenden – ein Tropfen auf einem Riechtuch am Kissen oder in der Duftlampe, nicht auf der Haut – und im ersten Schwangerschaftsdrittel zurückhaltend bleiben. Die Steinheilkunde ordnet den Selenit als „Stein der Ruhe“ den stillen Abendstunden zu. Da die Schwangerschaft eine besondere Zeit ist, gehört jede Anwendung vorab in die Hände von Hebamme oder Ärztin.
Häufige Fragen
5Warum setzt die Überlieferung in der Schwangerschaft eher auf Düfte als auf Schlaftees?
Welches ätherische Öl und welcher Heilstein werden dieser besonderen Zeit zugeordnet?
Wie werden das Lavendelsäckchen und die Duftöle am Abend verwendet?
Woher stammen die Überlieferungen zu Neroli und Selenit?
Wann sollte man wegen des Schlafs in der Schwangerschaft ärztlichen Rat suchen?
Wann zum Arzt?
Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:
- Anhaltende Schlaflosigkeit, die den Alltag in der Schwangerschaft spürbar belastet
- Unruhige Beine, starkes Herzklopfen oder Atemnot im Liegen
- Begleitend gedrückte Stimmung, anhaltendes Grübeln oder Ängste
- Vor jeder Anwendung ätherischer Öle in der Schwangerschaft — Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin
- Plötzlich auftretende Schwellungen, Kopfschmerzen oder Sehstörungen (umgehend abklären lassen)
Alle Anwendungsgebiete im Überblick.
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