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Anwendungen

Anwendungen · Herz & Kreislauf

Nervöses Herzklopfen: Kräuter & Steine.

Bei nervösem Herzklopfen griff die Volksheilkunde traditionell zum Weißdorn, dem alten Begleiter des Herzens, und reichte Baldrian oder Melisse als beruhigenden Abendtee. Die Steinheilkunde ordnet dem Herzen den Rosenquarz und den grünen Smaragd zu. Tritt das Herzrasen plötzlich, anhaltend oder mit Beschwerden wie Schmerz, Atemnot oder Schwindel auf, gehört es ohne Zögern in ärztliche Abklärung.

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Häufige Fragen

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Welche Kräuter gelten bei nervösem Herzklopfen traditionell als Begleiter?
Die europäische Volksheilkunde reichte seit jeher den Weißdorn als geduldigen Begleiter des Herzens, dazu den Baldrian als alte Nervenwurzel für unruhige Stunden. Auch die Melisse, in den alten Kräuterbüchern „Herztrost“ genannt, gehörte als zitronenduftender Abendtee zum überlieferten Hausschatz, wenn Anspannung das Herz bis in den Abend hinein pochen ließ.
Welcher Heilstein wird bei Herzklopfen dem Herzen zugeordnet?
In der Steinheilkunde wird der Rosenquarz seit jeher dem Herzen und der Herzgegend zugeordnet und als Stein am Körper oder beim Meditieren getragen. Dem grünen Smaragd wurde schon in der mittelalterlichen Steinkunde eine Zuordnung zum Herzen nachgesagt — als Amulett galt er der Überlieferung nach als Stein für Herz und innere Ausgeglichenheit.
Wie bereitet man Weißdorn oder Melisse traditionell als Tee zu?
Für den überlieferten Weißdorntee werden getrocknete Blüten und Blätter mit heißem Wasser übergossen und einige Minuten zugedeckt ziehen gelassen; im Herbst reichte die Bauernküche auch ein Elixier aus den roten Beeren. Die Melisse wird frisch oder getrocknet als Aufguss gereicht — traditionell als milder Abendtee, wenn das Gemüt zur Ruhe kommen soll.
Welche Bedeutung hatte der Weißdorn im alten Brauchtum?
Der dornige Weißdorn wuchs seit jeher als Schutzstrauch in den Bauernhecken und galt im Volksglauben als Hüter von Haus und Hof. In der Volksheilkunde wurde er seit dem 19. Jahrhundert als geduldiger Begleiter des Herzens überliefert und traditionell als Tee oder herbstliches Beeren-Elixier gereicht.
Wann sollte man bei Herzklopfen ärztlichen Rat suchen?
Setzt das Herzrasen plötzlich, anhaltend oder sehr schnell ohne erkennbaren Anlass ein oder kommen Brustschmerz, Druck auf der Brust, Atemnot, Schwindel oder Ohnmacht hinzu, gehört es ohne Zögern in ärztliche Abklärung. Auch ein wiederholt unregelmäßiger oder „stolpernder“ Herzschlag, Herzklopfen bei bekannter Herz- oder Schilddrüsenerkrankung sowie wiederkehrende, den Alltag belastende Episoden sollten ärztlich abgeklärt werden.

Wann zum Arzt?

Hausmittel und Überlieferung haben Grenzen. Ärztlichen Rat suchen, wenn eines dieser Zeichen zutrifft:

  • Plötzlich einsetzendes, anhaltendes oder sehr schnelles Herzrasen ohne erkennbaren Anlass
  • Herzklopfen zusammen mit Brustschmerz, Druck auf der Brust, Atemnot oder Schwindel
  • Begleitende Ohnmacht, Schwarzwerden vor den Augen oder ein deutliches Schwächegefühl
  • Unregelmäßiger oder „stolpernder“ Herzschlag, der wiederholt auftritt
  • Herzklopfen bei bekannter Herz- oder Schilddrüsenerkrankung oder nach Beginn neuer Medikamente
  • Wiederkehrende Episoden, die den Alltag belasten oder mit Angst einhergehen
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